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Burgkunstadt

Spiegelkrieger und Römer

Literatur   Werner Karl aus Herreth liest am 10. Januar aus seinem Fantasy-Roman. Bei seinem Auftritt in Burkersdorf hingegen nimmt Karl die Zuhörer mit auf eine Reise nach Britannien.
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von unserem Mitarbeiter Stephan Stöckel

Burgkunstadt — Werner Karl aus dem Itzgrund ist ein unkonventioneller Schriftsteller. Einer, der sich nicht um irgendwelche literarischen Schubladen schert. Meisterhaft verknüpft er die Genres historischer Roman, Science Fiction und Fantasy zu etwas Einzigartigem: Druiden und Römer treffen auf futuristische Krieger.
Am Samstag, 10. Januar, liest der Schriftsteller aus Herreth im Landkreis Coburg auf Einladung des Burgkunstadter Kleinkunstvereins "TECnet Obermain" bei freiem Eintritt ab 19 Uhr aus seinem Roman "Druide der Spiegelkrieger".
Das "TECnet Zentrum" ist nicht nur ein Hort des gesungenen, sondern auch des gesprochenen Wortes. Nachdem die Zuhörer am 26. Februar 2012 Amüsantes vom Burgkunstadter Blitzdichter Wolfgang Gunzelmann zu hören bekommen hatten, wird diesmal ein Kapitel fantastischer Literatur aufgeschlagen.

Schon als Kind lesebegeistert

Werner Karl, der von Beruf Industriemeister in der Druck industrie ist und bei einer Fürther Firma im Außendienst arbeitet, ist nebenberuflich Schriftsteller aus Leidenschaft. Schon als Kind verschlang er voller Begeisterung Comichefte und Bücher. Inzwischen stapeln sich in seinem Keller Tausende von Büchern - und ebenso viele Ideen hat er im Kopf, von denen er viele umsetzen möchte.
Sogar einen Roman, der am Staffelberg spielt, will der Autor fantastischer Romane und Kurzgeschichten verfassen. Das hat er heimischen Tageszeitungen bereits verraten. Die Geschichte soll von einer Kelten-Frau, von Verlust und Liebe handeln. Aber auch Menschenopfer sollen darin vorkommen.
Bei seinem Auftritt in Burkersdorf hingegen nimmt Karl die Zuhörer mit auf eine Reise nach Britannien.

Handlungsort ist Britannien

Fast 2000 Jahre lang beherrschten die Römer das komplette Mittelmeer und viele angrenzende Länder. Auch Britannien. Doch niemals konnten die Römer diese Insel ganz erobern. Die - in den Augen der Römer - Barbaren stämme der Picten und Caledonier boten den Invasoren vom Mittelmeer die Stirn. Sie taten es so vehement, dass sich Kaiser Hadrian genötigt sah, die nördlichste Grenze seines Reiches mit einem Gegenstück des kontinentalen Limes abzusichern: dem Hadrianswall. Um das Jahr 180 nach unserer Zeitrechnung überrannten die Picten dann diesen Wall.
"Wie haben sie das nur geschafft?", fragte sich Werner Karl und erschuf einen Roman, der eine mögliche Antwort darauf gibt. Vor seinem geistigen Auge sah der Oberfranke plötzlich den Druiden Túan aus dem Nebel auftauchen. In seinen Händen hielt er eine uralte, dunkle Macht, mit der er eine Armee erschaffen konnte, wie sie die Erde noch nie gesehen hatte - die Spiegelkrieger.

Liebe auf dem Schlachtfeld

Für Herz-Schmerz ist in dem Werk von Werner Karl ebenfalls gesorgt. Auf dem Schlachtfeld begegnet der tapfere Krieger unter Hunderten von Leichen der bildschönen Römerin Lucia ...
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