Kulmbach

Spende für Begleiter auf dem letzten Weg

Der Hospizverein Kulmbach e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwer kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Das passiert auf un...
Artikel drucken Artikel einbetten
Bernd Seidel (Regionalverlagsleiter), Bernd Müller (Geschäftsführer der Fachverlage), Alexander Müller (BR-Redaktionsleiter), Auszubildender Yannick Schmidtlein mit Markus Ipta und Brigitte Bruckner vom Hozspizverein Kulmbach und den Auszubildenden Jessica Rus und Anna Lena Schramm (von links) bei der Spendenübergabe.  Foto: Anna-Lena Deuerling
Bernd Seidel (Regionalverlagsleiter), Bernd Müller (Geschäftsführer der Fachverlage), Alexander Müller (BR-Redaktionsleiter), Auszubildender Yannick Schmidtlein mit Markus Ipta und Brigitte Bruckner vom Hozspizverein Kulmbach und den Auszubildenden Jessica Rus und Anna Lena Schramm (von links) bei der Spendenübergabe. Foto: Anna-Lena Deuerling
Der Hospizverein Kulmbach e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwer kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Das passiert auf unterschiedlichste Art und Weise, an unterschiedlichen Orten. Die Fachverlage der Mediengruppe Oberfranken wollen diese wichtige Aufgabe unterstützen und überreichten den Vorstandsmitgliedern Markus Ipta und Brigitte Bruckner gestern eine Spende in Höhe von 1000 Euro.


Spenden von Lesern

Die Spenden waren unter anderem bei einer Leserveranstaltung im März zusammengekommen. Der Kulmbacher Notar Benedikt Drempetic war in den Räumen der Mediengruppe zu Gast, um über 100 Interessierte aus dem Landkreis über die Themen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung zu informieren.
Die Veranstaltung, organisiert von den Fachverlagen der Mediengruppe Oberfranken und präsentiert von der Bayerischen Rundschau, war kostenlos. Die Zuhörer konnten allerdings eine freiwillige Spende machen. Der Betrag wurde vom Spendenverein "Franken HELFEN Franken", einer Initiative der Mediengruppe Oberfranken, großzügig aufgerundet und konnte gestern von Fachverlage-Geschäftsführer Bernd Müller, Regionalverlagsleiter Bernd Seidel und Redaktionsleiter Alexander Müller übergeben werden.


Gelder für Ausbildung

Die Spende will der Verein in die Ausbildung seiner Mitglieder investieren. 44 ehrenamtliche Helfer gibt es momentan in Kulmbach, deren Ausbildung nicht nur viel Zeit kostet, sondern vor allem auch Geld.
Regelmäßig werden Kurse zur Trauerbegleitung angeboten. Die professionelle Ausbildung sei wichtig, um die Patienten weiterhin auf hohem Niveau begleiten zu können, so der Vorsitzende Ipta bei der Übergabe. Aber auch Supervision für die Begleiter habe einen hohen Stellenwert, erklärt er.
Wer sich auf Dauer intensiv mit den Themen Tod und Trauer beschäftigt und Menschen am Sterbebett begleitet, müsse lernen, damit umzugehen. Psychologische Begleitung sei deshalb enorm wichtig und muss ebenfalls finanziert werden. Die Arbeit passiere ehrenamtlich, man könne das aber ohnehin nicht bezahlen. "Der letzte Dienst am Menschen darf nicht mit Geld verbunden werden", betonte der Mediziner. Der Verein bedankte sich für die Spende, die dazu beitrage, dass man sich der wichtigen Aufgabe weiter annehmen könne.
Die Fachverlage planen im Herbst weitere Leserveranstaltungen, und Vorsitzender Markus Ipta hat bereits angeboten, über das Thema Patientenverfügung informieren zu wollen.


Azubis organisieren

Organisiert werden die Veranstaltungen von Auszubildenden der Mediengruppe. ald



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren