Unter dem Motto "Wir sind bunt" lud die WAB (Wohnen - Arbeiten - Befähigen) Kosbach zu ihrem jährlichen Sommerfest ein. Es gab Kirschkernspucken und afrikanisches Trommeln, vegane Spezialitäten aus aller Welt sowie einen Kindergartenchor, eine Traktorenausstellung und eine Hüpfburg.
Die vielen Menschen, die sich auf dem Gelände der WAB tummelten, spiegeln wider, was die Mitarbeiter des sozialen Unternehmens sich zur Aufgabe gemacht haben: ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung. Möglichkeiten schaffen, sich zu begegnen. Dazu zu gehören, zu dieser Gesellschaft. Man kann es auch anders nennen, nämlich Inklusion. Die WAB Kosbach begleitet und unterstützt insgesamt über 170 psychisch beeinträchtigte Menschen und junge unbegleitete Flüchtlinge in der Stadt Erlangen und im Landkreis. Fragt man Geschäftsführer Jürgen Ganzmann, was er unter Inklusion versteht, verweist dieser auf die Vorbereitung und Umsetzung dieses Festes für die ganze Familie: Alt und jung treffen aufeinander, Menschen mit Migrationshintergrund tragen ihren Teil ebenso bei wie Menschen mit einer Behinderung. Inklusion heißt, gemeinsam anzupacken um etwas Gemeinsames zu gestalten. Dann entsteht das Gefühl "Ich gehöre dazu" von ganz allein.
Svenja Kreiner