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Würzburg

Solidarität gefordert

Appell  Bei der Nepomuk-Feier in Würzburg wird am heutigen Samstag im Besonderen des Falles des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren gedacht. Damit ergeht an die Menschen auch die Aufforderung, Fremdheit und Vorurteile in Europa zu überwinden.
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Würzburg — Monsignore Adolf Pintír, Generalvikar der Diözese Budweis (Tschechische Republik), ist Zelebrant und Prediger bei der traditionellen Nepomuk-Feier am Samstag, 24. Mai, in Würzburg. Er feiert zum diözesanen Auftakt der Pfingstaktion Renovabis 2014 den Festgottesdienst um 20 Uhr in der Neumünsterkirche.
Im Mittelpunkt der Aktion steht in diesem Jahr der Appell zu weitergehender Solidarität zwischen West und Ost sowie zum Überwinden von Fremdheit und Vorurteilen in Europa. Leitwort der Aktion ist "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern (Ps 18,30) - Gemeinsam für ein solidarisches Europa!".

Der Fall des Eisernen Vorhangs

Mit der Pfingstaktion 2014 erinnert Renovabis an die grundlegenden Veränderungen in Europa vor 25 Jahren, den Zusammenbruch der kommunistischen Systeme und den Fall des Eisernen Vorhangs, der den Kontinent zerteilte. Vor allem aber richtet das Osteuropa-Hilfswerk den Blick darauf, was aus der damals gewonnenen Freiheit geworden ist und wie sich die mittel- und osteuropäischen Länder seither entwickelt haben.

Zug zur Mainbrücke

Organistin Iva Slancová (Würzburg/Budweis) gestaltet die Nepomuk-Feier am 24. Mai in Würzburg musikalisch. Beim Gottesdienst konzelebrieren unter anderem Generalvikar Karl Hillenbrand, Domkapitular Christoph Warmuth, Pfarrer Adam Possmayer, Monsignore Karlheinz Frühmorgen und Pfarrer Klaus Oehrlein. Danach ziehen die Gläubigen, begleitet von der Blaskapelle Gropp, bei einer Lichterprozession zur Alten Mainbrücke. Der Andacht vor der Nepomukstatue auf der Mainbrücke schließt sich das von der Wasserwacht und der Fischerzunft organisierte traditionelle Lichterschwimmen an.

Ergebnis der Kollekten

Nach aktuellen Angaben des Hilfswerks Renovabis spendeten die Katholiken im Bistum Würzburg bei der Pfingstkollekte 2013 insgesamt 204 029 Euro für das Hilfswerk, 2012 waren es 178 208 Euro. Die Allerseelenkollekte 2013 für die Priesterausbildung in Osteuropa erbrachte weitere 39 211 Euro. Der Betrag kommt der Ausbildung von Priestern in den Ländern Mittel- und Osteuropas zugute. Das Hilfswerk Renovabis leitet den Erlös weiter.
Insgesamt kamen im Jahr 2013 aus Kollekten und Spenden im Bistum Würzburg dem Hilfswerk Renovabis 409 918 Euro zugute, bundesweit über 11,4 Millionen Euro. Im Jahr 2012 waren es insgesamt rund 11,3 Millionen Euro. pow

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