Neustadt bei Coburg

So klappt es mit dem Parken nicht

Verkehrssenat  Der Versuch mit einer neuen Regelung vor dem Phönix Seniorenzentrum "Am Muppberg" in Wildenheid wird von der Stadt als gescheitert betrachtet. Jetzt wird eine andere Lösung ausprobiert.
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Parken auf dem Gehsteig, wie es vorübergehend erlaubt wurde, ht sich vor dem Seniorenzentrum in Wildneheid nicht bewährt. Nun soll eine andere Lösung ausprobiert werden.
Parken auf dem Gehsteig, wie es vorübergehend erlaubt wurde, ht sich vor dem Seniorenzentrum in Wildneheid nicht bewährt. Nun soll eine andere Lösung ausprobiert werden.
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von unserem Redaktionsmitglied Rainer Lutz

Neustadt — Es sollte ein Weg gefunden werden, die Parkplatzsituation vor dem Phönix-Seniorenzentrum "Am Muppberg" in Wildenheid zu entspannen. Daher wurde als Versuch per Beschilderung gestattet, auf dem Gehweg zu parken. Bei einem Ortstermin sah der Verkehrssenat diesen Versuch als gescheitert an.
Die Straße vor dem Seniorenzentrum ist zwar breit, und die Fahrzeuge werden fast komplett auf dem Gehsteig vor dem Seniorenzentrum abgestellt. Doch der Verkehr in Richtung Wildenheid, das zeigte der Versuch deutlich, weicht den stehenden Fahrzeugen weiträumig aus. Kommen Fahrzeuge aus im Gegenverkehr aus Wildenheid in Richtung Neustadt, fahren sie oft auf den gegenüberliegenden Gehsteig, der einen niedrigen Bordstein hat. Dadurch werden Fußgänger gefährdet, war sich der Senat einig, nachdem Detlev Heerlein von der Stadtverwaltung die Situation geschildert hatte.
Nun ist es eine Überlegung, die Fahrzeuge auf der Fahrbahn parken zu lassen, um Geschwindigkeit aus dem Verkehr zu nehmen, weil dann die verbleibende Fahrbahnbreite zu gering für schnelles Fahren würde. Das Befahren des Gehsteigs könnten dann Gummi Poller verhindern. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer wird diskutiert, soll aber zunächst noch nicht angeordnet werden.

Lage entspannt

Insgesamt habe sich die Parksituation am Seniorenzentrum schon verbessert, weil die Leitung für ihre Mitarbeiter zehn Parkplätze auf dem Gelände eines benachbarten Autohaueses angemietet hat.
Problematisch wird auch die Fußgängerquerung in diesem Straßenabschnitt gesehen. Gerade die Senioren, die im Phönix-Heim leben, hätten oft ein Handycap und seien beispielsweise mit dem Rollator unterwegs. Allerdings erscheinen an dieser Stelle Lösungen wie eine Ampel, eine "Hüpfinsel" oder ein Zebrastreifen schwierig umsetzbar, wie Detlev Heerlein erklärte.

Sicherer über den Brückenweg

Es war ein Anliegen von Bürgern, dass sich der Verkehrssenat mit der Situation Ecke Breslauer Straße und Brückenweg in Wildenheid beschäftigt. Vor allem Fußgänger, die vom Rad- und Fußweg an der Röden über die Breslauer Straße in Richtung Straße am Schulhof gehen möchten, hätten es im Kreuzungsbereich nicht leicht, sicher auf die andere Seite der Brückenstraße zu kommen, so die Bedenken eines Anwohners. Nun wird erwogen ein kleines Eckgrundstück an der Kreuzung anzukaufen und so zu gestalten, dass Fußgänger von dort aus mit besserer Sicht und daher sicherer über die Brückenstraße gehen können.

Mit Sonneberg sprechen

Ein Antrag der Freien Wähler beschäftigte den Senat ebenfalls. Darum geht es um die Sicherheit von Radfahrern im Bereich der "Gebrannten Brücke". Die FW wollen erreichen, dass eine sichere Verbindung in Richtung Sonneberg geschaffen wird. Dazu sollen nun Gespräche mit der Verwaltung der Nachbar- und Partnerstadt aufgenommen werden.
Heini Luthardt (SPD) machte auf die Situation im Bereich der Einkaufsmärkte an der Eisfelder Straße aufmerksam. Wenn die Schranke am nahen Bahnübergang geschlossen sei und sich der Verkehr staut, kämen Kunden oft nicht mehr von den Parkplätzen der Märkte herunter. Eine Lösung zumindest für den Parkplatz des EDEKA-Marktes könne darin bestehen einen Zufahrt zum Parkplatz in die Damaschkestraße zu schaffen, meint Luthardt.

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