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Weißenohe

Sinterstufen bekommen neue Schilder

Das Naturdenkmal "Sinterstufen" lockt jährlich zahlreiche Besucher ins Lillachtal. Dort finden derzeit die Besucher-Lenkungsmaßnahmen statt, heißt, Reparatu...
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Das Naturdenkmal "Sinterstufen" lockt jährlich zahlreiche Besucher ins Lillachtal. Dort finden derzeit die Besucher-Lenkungsmaßnahmen statt, heißt, Reparaturarbeiten werden ausgeführt. Doch im Lauf der Jahre sind auch die alten Schilder "überholungsbedürftig" geworden, weshalb es als Anschlussmaßnahme eine Beschilderung geben soll, wie das Landratsamt Bürgermeister Rudolf Braun (FW) mitteilte.


70-Prozent-Förderung

Die Regierung stelle dazu eine Förderung in Höhe von 70 Prozent in Aussicht und wollte wissen, wie viel Geld die Gemeinde beisteuern könne. Bürgermeister Braun schlug vor, sich den nicht geförderten Teil mit dem Landratsamt zu teilen. Für die Gemeinde Weißenohe wären das ungefähr 1100 Euro.
Zweitem Bürgermeister Raimund Schwarz (WGAN) gefiel nicht, dass die Gemeinde die Beschilderung vornehme, sich um die Sinterstufen kümmere und nun auch noch Geld dafür ausgeben solle. Viele Freiwillige würden an den Sinterstufen bei den Arbeiten helfen. "Die wenigsten Besucher dort sind Weißenoher", sagte Schwarz. Braun hielt entgegen, dass die Besucher gut für die Wirtschaften seien. "Es ist bei allen Förderungen so, dass es nicht ohne Beteiligung der Gemeinde gehe", betonte Carmen Stumpf. Die Sinterstufen werden nun mal mit der Gemeinde Weißenohe verbunden.
Was die Gemeinde dort leiste, würde schon anerkannt werden. Aber, so Stumpf signalisiere man einen kleinen Beitrag zu leisten, sonst bestehe Gefahr, dass dieses Projekt nicht gefördert werde. "Normalerweise muss eine Gemeinde erst nachweisen, dass es ein Projekt will", sagte Stumpf. Einstimmig wurde der Vorschlag, die Hälfte des nicht geförderten Betrages zu zahlen, angenommen.
Ein schon 2013 geplantes Projekt hat ebenfalls mit den Sinterstufen zu tun und fand nun sogar Anklang bei den in Weißenohe lebenden Flüchtlingen. "Sie waren begeistert und würden mitmachen", informierte Braun. Geplant am Rathaus einen Modellnachbau der Sinterstufen zu errichten. Ein Helferkreis wurde damals schon aktiviert.


Minisinterstufen

Wenn nun alle mitwirken, können die Miniatursinterstufen doch umgesetzt werden. Fünf der Asylbewerber arbeiten regelmäßig in der Gemeinde mit, unterstützen den Bauhof. Schon bei diesen Arbeiten, die sie auch zu den Sinterstufen führten, konnten sie sich ein Bild von dem Projekt machen.
Ein Phänomen gebe es in Weißenohe, meinte Rudolf Braun. Denn bei der Festlegung der Straßenzüge ließ man die Weiherstraße am Wehr aufhören und hat mit der Mühlackerstraße mit der Nummer 1 begonnen. Auf dem dazwischenliegenden Teilstück benötigt ein Anwesen nun eine Hausnummer. Deshalb wird die Weiherstraße um 116 Meter verlängert.

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