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Neudrossenfeld

Silberne Raute für Neudrossenfeld

Er ist aus der Sicht der Liga und des Tabellenplatzes der beste Fußballverein im Landkreis Kulmbach und gut in Schuss. Der in der Landesliga Nord-Ost spiele...
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Sie halten dem TSV seit 50 Jahren die Treue: Günther Weigel, Horst Zeilner, Willy Kirschner, Heinz Pöhner, Heinrich Bock und Manfred Schröder (von links, mit Urkunden). Es gratulieren die stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Böhm und Alfred Wirth,Vorsitzender Gerald Weinrich und 2. Bürgermeisterin Michaela Schirmer.
Sie halten dem TSV seit 50 Jahren die Treue: Günther Weigel, Horst Zeilner, Willy Kirschner, Heinz Pöhner, Heinrich Bock und Manfred Schröder (von links, mit Urkunden). Es gratulieren die stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Böhm und Alfred Wirth,Vorsitzender Gerald Weinrich und 2. Bürgermeisterin Michaela Schirmer.
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Er ist aus der Sicht der Liga und des Tabellenplatzes der beste Fußballverein im Landkreis Kulmbach und gut in Schuss. Der in der Landesliga Nord-Ost spielende TSV Neudrossenfeld und die NH Young Volleys, in der Volleyball-Regionalliga der Damen beheimatet, sind die sportlichen Aushängeschilder, wie es Vorsitzender Gerald Weinrich in der Jahresversammlung im vereinseigenen Sportheim ausdrückte.
Es wurden aber nicht nur punktuelle Akzente gesetzt, sondern man kümmert sich auch um das Ehrenamt, die Jugendförderung, den Breitensport in allen Altersklassen und die Prävention. Bester Beweis dafür: Der TSV bekam an diesem Abend die "Silberne Raute", das Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes (BFV). "Sie haben alle geforderten Normen mit einem hervorragenden Ergebnis erfüllt", sagte Stefan Schmitt, Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises Bamberg/Bayreuth. Führung, Organisation, soziales Miteinander und ein umfassendes Sportangebot würden das unterstreichen.
Das freute natürlich Weinrich, "ich bin stolz, Vorsitzender dieses Vereins zu sein. Und ich werde mit meinem Team versuchen, weiterhin Zukunftsprojekte zu initiieren und eine weitere Steigerung des Niveaus zu verwirklichen." Der für die nächsten drei Jahre wieder gewählte Mann an der Spitze, "ich bin noch nicht amtsmüde", nannte den Sportclub im Rückblick unverändert solide, "wir machen keine finanziellen Experimente". Die benötigten Mittel zu generieren, bedeute jedoch eine stetige Kraftanstrengung.
Näher ging Weinrich auf die 1. Fußballelf ein, die sich nach seinen Worten in der Landesliga etabliert habe. "Aber mit diesem Kader müssten wir eigentlich einen Tick besser sein, in der Spitzengruppe mitmischen", monierte er. Auf eines wollte der Vorsitzende noch Wert legen: "Der Verein muss noch attraktiver für die Jugend sein, daran gilt es zu arbeiten".
Die Berichte der einzelnen Abteilungen spiegelten die Vielseitigkeit im Club wider, Sportgelände und Dreifachturnhalle sind ausgelastet, betonen den hohen Stellenwert des Sports in der Gemeinde. Was auch Zweite Bürgermeisterin Michaela Schirmer bestätigte und weitere Unterstützung der Kommune zusagte. Etwas Probleme bereitet die Herzsportgruppe, wie deren Leiter Helmut Schulte betonte. Er hört auf, ein Nachfolger, der Arzt sein muss, konnte bisher nicht gefunden werden. "Es droht die Auflösung eines Bereichs, dessen Möglichkeiten bisher zahlreiche Herzkranke in Anspruch nahmen", so Schulte.
Die Neuwahlen brachten nur eine Veränderung: Schriftführer ist nun Klaus Andrae. Vorsitzender Gerald Weinrich, die zweiten Vorsitzenden Alfred Wirth und Carsten Böhm sowie die Kassiere Richard Rieß und Heiko Reuher wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Gleich sechs Personen wurden für 50 Jahre Zugehörigkeit ausgezeichnet: Günther Weigel, Horst Zeilner,Willy Kirschner, Heinz Pöhner, Manfred Schröder und Heinrich Bock. Weinrich stellte besonders Pöhner heraus, den früheren Spielleiter, titulierte ihn als verdienstvollen TSV- Mann". Horst Wunner
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