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Forchheim

Siegen oder fliegen: Forchheim steht vor Abstieg aus 2. Liga

Nach der inzwischen vierten Niederlage in Folge steht der Schachclub Forchheim in der 2. Bundesliga Ost am Wochenende mit dem Rücken zur Wand. Bei der Doppe...
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Nach der inzwischen vierten Niederlage in Folge steht der Schachclub Forchheim in der 2. Bundesliga Ost am Wochenende mit dem Rücken zur Wand. Bei der Doppelrunde in Bindlach müssen zwei Siege her, sonst ist der Abstieg in die Oberliga Bayern nicht mehr abzuwenden. Dass die Gegner der Tabellendritte ESV Nickelhütte Aue und der bärenstarke TSV Bindlach sind, macht es dem Team um Kapitän Manfred Heidrich nicht einfacher.
Im Oberfranken-Derby haben die Bindlacher, auf Platz 4 im Klassement, noch ein Hühnchen mit den Nachbarn aus Forchheim zu rupfen. Beim letzten Aufeinandertreffen vor knapp einem Jahr siegte der SC knapp mit 4,5:3,5, wobei die vorderen Bretter um IM Andreas Rupprecht, FM Christian Schramm und IM Alexander Seyb den Erfolg sicherstellten. Während sich die Bindlacher mit dem Ex-Nationalspieler GM Falko Bindrich und der Tschechin WIM Kristyna Havlikova verstärkt haben, hat der SC seinen Kader nicht verändert. Nur die Reihenfolge ist eine andere. Gefährlichster Spieler beim TSV ist derzeit der Ire IM Gavin Wall, der fast alle seine Partien gewinnen konnte. Daneben kämpfen die Tschechen GM Martin Petr, GM Petr Neuman und IM Pavel Cech darum, ihre bislang ausgeglichene Bilanz zu verbessern. Während der frühere bayerische Meister FM Felix Stips erst einmal zum Einsatz kam, waren Teamchef Jan Krensing und Andreas Wetscherek bereits mehrfach dabei.
Das letzte Duell mit Aue ging ebenfalls mit 4,5:3,5 zugunsten der Forchheimer aus. Doch waren es hier die drei Schlussbretter um FM Manfred Heidrich, Florian Ott und Hans-Jürgen Döres, die über sich hinauswuchsen. Doch die Riege der Titelträger bei den Sachsen hat sich verdichtet. Mit vier Großmeistern, den Ungarn Gabor Papp und Peter Prohaszka, dem Letten Viesturs Meijers und Roman Slobodjan gilt es, favorisierten Kontrahenten zumindest ein Remis abzuknöpfen. Dahinter sind mit den Tschechen IM Radek Londyn, FM Lubos Rosko und IM Martin Cervey, sowie der Ukrainerin WIM Inna Gaponenko starke Kräfte am Brett. Bisher setzte Aue nur zwei weitere Deutsche ein: IM Gunter Spieß und FM Sebastian Eichner. Dass beide Mannschaften aber nicht unbesiegbar sind, zeigte die bisherige Saison, in der beide Zugzwang München unterlagen. Es bleibt Hoffnung für den SC Forchheim. ug

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