Klosterlangheim

Sicherheit hat Priorität

Klosterlangheim bekommt eine Querungshilfe. Laut staatlichem Bauamt soll der Übergang an der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt 2018 im Zuge der Dorferneuerung entstehen.
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Im Zuge der Dorferneuerung 2018 soll in Klosterlangheim die langersehnte Querungshilfe auf der vielbefahrene Staatsstraße geschaffen werden. Foto: Matthias Einwag
Im Zuge der Dorferneuerung 2018 soll in Klosterlangheim die langersehnte Querungshilfe auf der vielbefahrene Staatsstraße geschaffen werden. Foto: Matthias Einwag
Wenn es um die Sicherheit der Bürger, vor allem der Kinder und Jugendlichen geht, kennt die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner keine Kompromisse. "Sie muss absolute Priorität haben", sagte die CSU-Politikerin bei einem Ortstermin in Klosterlangheim. Seit Jahren nehme das Verkehrsaufkommen auf der Staatsstraße 2203 stetig zu. "Deswegen ist eine Querungshilfe im Innerortsbereich unbedingt erforderlich", betonte Zeulner.


Frohe Botschaft

Vor diesem Hintergrund hatte sie einen Ortstermin organisiert, bei dem Baudirektor Uwe Zeuschel vom Staatlichen Bauamt Bamberg passend zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündete: Klosterlangheim soll im Rahmen der Dorferneuerung voraussichtlich 2018 an der Staatsstraße 2203 eine Querungshilfe bekommen.
Bei dem Treffen in der Ortsmitte, an dem auch Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) sowie Ulrich Sünkel und Günther Lorenz von der Bauverwaltung teilnahmen, schilderte der örtliche Stadtrat und Ideengeber Bernhard Christoph (Grüne) eingehend die Situation.


Verkehr hat zugenommen

"Die Staatsstraße führt mitten durch Klosterlangheim. Die Leute klagen, dass ein Überqueren der Straße immer schwieriger wird. Wegen des Frachtzentrums hat der Schwerlastverkehr in und aus Richtung Altenkunstadt und Weismain stark zugenommen", sagte er.
Eine besondere Gefahrensituation sah Christoph im Bereich der Bushaltestelle in der Ortsmitte. Es müsse sichergestellt werden, dass die Einwohner sicher über die Straße kommen. Eine Querungshilfe sei dringend notwendig und sollte in die Planungen für die Dorferneuerung mit einfließen.
Bürgermeister Andreas Hügerich erläuterte, dass der Innenort bei der Dorferneuerung so gestaltet werden solle, dass "Aufenthaltsqualität" entsteht. Das hohe Verkehrsaufkommen verursache nicht nur Lärm, sondern inzwischen auch Schäden an den Gebäuden. Hügerich forderte deshalb auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit.
Während er bezüglich einer Tempobeschränkung die Erwartungen dämpfte ("Auf einer Staatsstraße problematisch, innerorts sind generell nur 50 Stundenkilometer erlaubt"), hatte Uwe Zeuschel in punkto Querungshilfe gute Nachrichten im Gepäck: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des belegten Querungsbedarfs stehe das Staatliche Bauamt dem Wunsch positiv gegenüber.
Bürgermeister Andreas Hügerich dankte MdB Emmi Zeulner für ihr Engagement und freute sich über die Aussicht auf eine zeitnahe Lösung des jahrzehntelangen Problems.
Auch die Abgeordnete zeigte sich erfreut: "Das ist ein entscheidender Fortschritt. Doch auch beim Lärmschutz brauchen wir dringend eine Verbesserung. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen." red



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