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Rödental
Handball-Landesliga Männer 

Selbst Trainer Greiner griff ein

Die starke Leistung der HSG Rödental/Neustadt beim Favoriten HSG Fichtelgebirge wurde nicht belohnt. Knackpunkt war die rote Karte gegen Stefan Fladt.
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Vor dem Landesliga-Auwärtsspiel der HSG Rödental-Neustadt bei der HSG Fichtelgebirge musste das Trainerteam improvisieren. Da alle drei Kreisläufer (Schuhmann, Krauß, Heinlein) und Kapitän Daniel Metz passen mussten, wurde Niels Greiner erstmals wieder als Spieler aktiv.
So bekamen Bastian Göpfert am Kreis und Christoph Schuhmann auf der Mittelposition das Vertrauen des Trainerteams, doch zu dem erhofften Erfolgserlebnis reichte es nicht.


HSG Fichtelgebirge gegen HSG Rödental-Neustadt 26:22 (14:13)

Bereits in den ersten Minuten merkte man beiden Mannschaften an, dass sie enorm motiviert waren. Dementsprechend entwickelte sich ein kämpferisches Spiel, indem sich die HSG Fichtelgebirge sich einen hauchdünnen Vorsprung erarbeitete. Die "Hummelstädter" blieben jedoch immer in Schlagdistanz.
Einige Zeitstrafen und Timeouts störten in den letzten Minuten der ersten Hälfte etwas den Spielfluss. Mit nur einem Tor Rückstand verabschiedeten sich die Rödentaler mit viel Selbstvertrauen in die Kabine.
Der Spielverlauf mit leichtem Vorsprung für die Gastgeber setzte sich bis zur 45. Minute fort, ehe Stefan Fladt die glatt rote Karte sah - gemessen an der Härte des Fouls ein Platzverweis der Kategorie "kann man geben, muss man aber nicht".
Da auch Christian Troppmann mit einem Cut am Auge ausfiel, gingen der HSG zunehmend die Optionen aus. Besonders in dieser Phase war es Florian Cichon, der mit zahlreichen Paraden die Fehler seiner Abwehrreihe ausbügelte. Spieler-Trainer Greiner wechselte sich in der Schlussphase selbst ein und ackerte am Kreis, jedoch trafen die Rödentaler in den letzten Minuten zwei, drei falsche Entscheidungen zu viel. Die Gastgeber hingegen leisteten sich keine Fehler. So ergab sich ein unterm Strich ein leistungsgerechter Endstand zweier ebenbürtiger Gegner.
"Es ist immer ärgerlich, mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Auf die gezeigte Leistung können die Spieler trotzdem stolz sein", bilanzierte der Trainer. Der mittlerweile 31-jährige Christoph Schuhmann bewies nach wie vor seinen sportlichen Wert als Vorbereiter und Torschütze auf der Mittelposition, Bastian Göpfert unterstrich mit viel Einsatz und Beweglichkeit in Abwehr und Angriff seinen Positionswechsel vom Rückraumspieler zum Kreisläufer. Nächste Woche gilt es somit, den sportlichen Aufwärtstrend fortzusetzen und gegen die HSG Lauf/Heroldsberg in voller Besetzung um die Heimpunkte zu kämpfen. mb