Blumenrod

Seit 65 Jahren im Chor

Die Hauptversammlung des Gesangvereins Blumenrod in der Gastwirtschaft Sauerbrei stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf ein aktives Vereinsjahr sowie der ...
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Der Gesangverein Blumenrod sowie der Fränkische Sängerbund und der Deutsche Chorverband ehrten langjährige Sänger (von links): Vorsitzender Günter Georg, Günter Reuter, Chorleiter Wilfried Steinert, Helmut Rosenbauer, Norbert Mücke, Zweiter Vorsitzender Günther Steiner, Dritter Bürgermeister Gerd Mücke, Roselinde Reuter und Christine Wiegand.  Foto: Desombre
Der Gesangverein Blumenrod sowie der Fränkische Sängerbund und der Deutsche Chorverband ehrten langjährige Sänger (von links): Vorsitzender Günter Georg, Günter Reuter, Chorleiter Wilfried Steinert, Helmut Rosenbauer, Norbert Mücke, Zweiter Vorsitzender Günther Steiner, Dritter Bürgermeister Gerd Mücke, Roselinde Reuter und Christine Wiegand. Foto: Desombre
Die Hauptversammlung des Gesangvereins Blumenrod in der Gastwirtschaft Sauerbrei stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf ein aktives Vereinsjahr sowie der Ehrung langjähriger Sänger. Für 65 Jahre aktives Singen im Chor wurde Norbert Mücke ausgezeichnet.
In seinem Geschäftsbericht ließ Vorsitzender Günter Georg das Vereinsjahr 2016 Revue passieren und erinnerte an die Chorproben und Auftritte der 23 Sängerinnen und Sänger. Die tolle Beziehung zwischen dem Gesangverein aus Oeslau und den Blumenroder Gesangverein stellte Günter Georg dabei besonders heraus. Der Besuch der Chorproben sei mit einem Durchschnittsbesuch von etwas mehr als 85 Prozent sehr gut. Der Vorsitzende selbst ist Sänger mit null Fehltagen, gefolgt von Erika Steinert, Gunda Hein, Werner Faber und Helmut Rosenbauer mit je drei Fehltagen.
Alle Auftritte könnten als "gelungen" bezeichnet werden und der Vereine habe sich bestens repräsentiert, was nicht zuletzt ein großes Verdienst des Chorleiters Wilfried Steinert gewesen sei, betonte der Vorsitzende. "Im vergangenen Jahr ist viel erreicht und eine gute Arbeit geleistet worden", sagte Steinert. Das Singen habe viele Gäste und Zuhörer erfreut und er denke, dass es das schönste Erlebnis für einen Sänger sei, wenn Zuhörer gute Kritiken abgäben und vom Singen erfreut seien. Die 23 Aktiven des Vereins hätten 33 Singstunden, 13 Auftritte und acht sonstige Veranstaltungen absolviert. Die Auftritte im Garten des Awo-Heims sowie beim Gruppensingen in der Domäne Rödental seien die Höhepunkte gewesen. Nachdem das Werben nach neuen Sängerinnen und Sängern nicht so funktioniert habe, werde er bei den Sängerinnen eine Umbesetzung vom Sopran in die Stimmlage Alt vornehmen müssen, verkündete Steinert.
Was der Gesangverein Blumenrod leiste, sei beeindruckend, fand der Dritte Bürgermeister der Stadt Rödental, Gerd Mücke. Der Gesangverein sei eine eingeschworene Gemeinschaft, die das Gemeinschaftsleben in dem Rödentaler Stadtteil pflege. Bereits im 13. Jahr, so Gerd Mücke, bestehe eine harmonische Chorgemeinschaft mit dem Gesangverein "Harmonie Oeslau". Die Verbundenheit des Blumenroder Gesangvereins und der Sängergruppe Muppberg stellte deren Zweite Vorsitzende Christine Wiegand in ihrem Grußwort heraus. Der Zusammenhalt zwischen den Vereinen sei vorbildlich.
Für 65 Jahre Singen im Chor wurde Norbert Mücke, für 50 Jahre Helmut Rosenbauer und für 40 Jahre wurden Roselinde und Günter Reuter ausgezeichnet. Als achtjähriger Junge sei er von seiner Heimat Oberschlesien ins Coburger Land gekommen und habe mit seinen Eltern in Ahlstadt eine neue Heimat gefunden, erzählte Norbert Mücke. Über das Theaterspielen sei er zum Chorgesang gekommen. Nachdem er seine Ehefrau kennengelernt hatte, sei er nach Blumenrod gezogen und habe sich hier allen Vereinen und so auch dem Gesangverein angeschlossen. Die Dorfgemeinschaft sei ihm sehr wichtig und auch das Singen mache ihm mit seinen 80 Jahren immer noch großen Spaß. Wolfgang Desombre


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