Redwitz

Seit 65 Jahren halten sie eisern zusammen

"Bis heute halten wir uns eisern die Hand und feiern gemeinsam unsere eiserne Hochzeit", so drückten Helga und Ernst Scholl ihre Freude über 65 gemeinsame E...
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Ernst und Helga Scholl (sitzend von rechts) zusammen mit den Gratulanten Foto: Thomas Micheel
Ernst und Helga Scholl (sitzend von rechts) zusammen mit den Gratulanten Foto: Thomas Micheel
"Bis heute halten wir uns eisern die Hand und feiern gemeinsam unsere eiserne Hochzeit", so drückten Helga und Ernst Scholl ihre Freude über 65 gemeinsame Ehejahre aus. Rüstig, aufgeschlossen und am Ortsgeschehen interessiert, zeigen sich beide den vielen Gästen, Abordnungen und Freunden, die an diesem besonderen Tag gerne Anteil nahmen.
Vor allem der Glaube an Gott und seine Hilfe mache beide stark. Regelmäßig besucht Helga Scholl den Bibelkreis "Oase", in dem sie Kraft tankt. "Wir haben es früher nicht leicht gehabt, vor allem gesundheitlich", war sie sich bei einem Rückblick auf die vielen gemeinsamen Jahre bewusst.
Im Jahr 1951 gaben sich beide in der Klosterkirche in Sonnefeld das Jawort. Kennengelernt hatten sie sich auf einer Tanzveranstaltung in Weidhausen. "Früher habe ich gerne gestrickt", erzählte die Jubilarin weiter. Haus, Hof und Garten stehen altersbedingt nicht mehr ganz so im Mittelpunkt. Doch präsentiert sich bei einem Blick nach draußen der Garten als liebevoll gepflegt. Dies haben Helga und Ernst Scholl Enkel Daniel zu verdanken, der mit seiner Frau Jennifer und Kim mit im Haus wohnt.
"Nach der Hochzeit haben wir 18 Jahre im Gries gewohnt", fasste Ernst Scholl weiter zusammen. "Dann haben wir uns entschlossen, im Sonnenweg ein Haus zu bauen und sind dort im Juli 1969 eingezogen." Sonst hat die Arbeit das Leben der Jubilare bestimmt. 37 Jahre war Ernst Scholl bei der Firma Siemens beschäftigt. Bekannt war Ernst Scholl in den zurückliegenden Jahren als "Schuster-Scholl". Er hatte die Meisterprüfung als Schuhmacher abgelegt und nebenberuflich Reparaturen angenommen und ausgeführt. "Ich bin ein Redwitzer und bin Redwitzer geblieben", unterstrich er seine Treue und Liebe zur Heimatgemeinde.
Zur Familie gehört Sohn Helmut, der mit seiner Lebensgefährtin am Chiemsee wohnt, sowie Enkeltochter Cynthia mit ihrer Familie und Urenkelin Emma, zurzeit der große Stolz der Großeltern.
Von der Gemeinde übermittelte Bürgermeister Christian Mrosek die Glückwünsche. che
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