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Marktschorgast

Seit 40 Jahren bei der Wasserwacht

Marktschorgast — Eine hohe Auszeichnung wurde Renate Hundhammer bei der Hauptversammlung der Wasserwacht Ortsgruppe Marktschorgast im Hotel-Gasthof "Regina" nachgereicht. "In höchs...
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Hohe Auszeichnungen gab es bei der Wasserwacht Marktschorgast. Unser Bild zeigt (von links) den Technischen Leiter der Kreis-Wasserwacht Roland Weith, Bürgermeister Hans Tischhöfer, Rosi Feulner (40 Jahre), Jugendleiterin Antje Rödel (20, aktiv), Dieter Schwandner (40, aktiv), Manuel Nüssel (10, aktiv), Katharina Ecker (10, aktiv),Technischer Leiter Sebastian Walter, Renate Hundhammer (40, aktiv), Tina Hörath (20) und Vorsitzender Thomas Ecker. Foto: Bruno Preißinger
Hohe Auszeichnungen gab es bei der Wasserwacht Marktschorgast. Unser Bild zeigt (von links) den Technischen Leiter der Kreis-Wasserwacht Roland Weith, Bürgermeister Hans Tischhöfer, Rosi Feulner (40 Jahre), Jugendleiterin Antje Rödel (20, aktiv), Dieter Schwandner (40, aktiv), Manuel Nüssel (10, aktiv), Katharina Ecker (10, aktiv),Technischer Leiter Sebastian Walter, Renate Hundhammer (40, aktiv), Tina Hörath (20) und Vorsitzender Thomas Ecker. Foto: Bruno Preißinger
Marktschorgast — Eine hohe Auszeichnung wurde Renate Hundhammer bei der Hauptversammlung der Wasserwacht Ortsgruppe Marktschorgast im Hotel-Gasthof "Regina" nachgereicht. "In höchster Anerkennung für 40-jährige Mitarbeit im Dienste des Bayerischen Roten Kreuzes verleihe ich Frau Renate Hundhammer die Goldene Ehrennadel", heißt es auf der Ehrenurkunde.
Ein "Urgestein" in der Marktschorgaster Wasserwacht ist Dieter Schwandner. Schon seit seinem 15. Lebensjahr ist er ein aktiver Wasserwachtler. "Es hat einfach Spaß gemacht, im Becken und später im See zu schwimmen. Da nun mal der Goldberg mit seinem See ein Aushängeschild für Marktgemeinde ist, war es für mich selbstverständlich, mich in der Wasserwacht zu engagieren", erzählte er. Mehrere Posten begleitete er. War er doch Technischer Leiter, Vorsitzender, ist Inhaber des Lehrscheins Rettungsschwimmen und jetzt stellvertretender Vorsitzender. Neben der Urkunde wurde ihm die Auszeichnungsspange für 40 Dienstjahre verliehen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Günther Stamm und Max Nüssel ausgezeichnet.
Nach den Ausführungen des Vorsitzenden Thomas Ecker zählt die Ortsgruppe einschließlich der 44 Jugendlichen 172 Mitglieder. Auf 44 Aktive kann die Wasserwacht bauen. "Es freut mich", sagte der Vorsitzende, "dass genau so viel Jugendliche, nämlich 22 unter Jugendleiterin Antje Rödel bei der Sache sind, wie Erwachsene." Weiter zeugte sein Bericht von einem lebhaften Vereinsleben.
Auf den Magen hat ihn wohl geschlagen, dass die Einladung zum Sonnwendfeuer, auf das man sich am 21. Juni 2014 gut vorbereitet hatte, wenig Resonanz bei den Vereinen fand. Er führte dies auf die zu diesem Zeitpunkt stattfindende Fußballweltmeisterschaft zurück.
Jugendleiterin Antje Rödel führte aus, dass man heuer die Ausbildung zum Junior-Wasserretter forcieren werde und am Jugendzeltlager vom 22. bis 25. Mai in der Hammermühle im Altmühltal teilnehmen werde. Sebastian Walter, der Technische Leiter vor Ort, berichtete von 1052 Wachstunden. 208 seien dabei von Jugendlichen ehrenamtlich geleistet worden. Dem Kassierer Waldemar Ecker bestätigte Kassenprüfer Johannes Herbach eine hervorragende Buchführung.
Bürgermeister Hans Tischhöfer dankte der Wasserwacht für ihre Leistungen, die sie für die Gemeinde einbringt und lobte die vorzügliche Nachwuchsarbeit. Er gab bekannt, dass es mit Thomas Barton einen neuen Pächter für den Kiosk am Goldberg gibt.
Für ihre hervorragende Arbeit dankte Roland Weith, Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, der Ortsgruppe Marktschorgast und rief ihr zu: "Macht weiter so!"
Klaus Nüssel hielt den von der CSU-Gemeinderatsfraktion vorgebrachten Antrag, am Goldbergsee eine Wasserrutsche anzubringen, für machbar und trug seine Bedenken für den Bau eines Beachvolleyballfeldes vor. Dies wäre mit Kosten und einem erheblichen Arbeitsaufwand für die Gemeinde verbunden. Anträge ließen sich leicht stellen. Es wäre schön, wenn von den Antragstellern auch die Patenschaft übernommen werden würde. Der Bürgermeister führte diesbezüglich aus, dass zunächst von einem Ingenieurbüro eine Geländeaufnahme anzufertigen sei, um zu sehen, ob sich das gewünschte Feld verwirklichen lasse. Marc Benker, CSU-Fraktionssprecher, meinte, man solle das Vorhaben vorurteilsfrei prüfen und nicht von vornherein verwerfen.
Thomas Rieß hält die weiße Farbe der "neuen Insel" im Goldbergsee für nicht geeignet. Er fände bräunlich oder grün für besser. Bruno Preißinger

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