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Bamberg

Schwierigkeiten anno dazumal

Auf der Sandkerwa gab's schon früher Probleme zu lösen, wie ein Blick in die Annalen des Festes beweist: "So wäre es durchaus Aufgabe der erwachsenen Kirchweihgäste gewesen, die Ho...
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Auf der Sandkerwa gab's schon früher Probleme zu lösen, wie ein Blick in die Annalen des Festes beweist:

"So wäre es durchaus Aufgabe der erwachsenen Kirchweihgäste gewesen, die Horden Viertel- und Halbwüchsiger in Zaum zu halten. Wo eine deutliche Zurechtweisung und notfalls ein paar handfeste Schellen für unbelehrbare Läuser reichen, dort braucht man keine Polizeibeamten zu holen." (Fränkischer Tag, 2. September 1954)

"Wenn ein Fest mit 60000 Besuchern nur einen Gewinn von 350 DM abwirft, ist der Unmut groß." (Vereinskassier Sandkerwa 1954. - PS: Ein Jahr später belief sich der Überschuss schon auf stolze 1466,54 DM.


"Wohl in keinem Jahr hatten die Initiatoren der Sandkerwa so viele Schwierigkeiten zu überwinden wie heuer und man wird ihnen wahrscheinlich gut zureden müssen, dass es im nächsten Jahr eine elfte Auflage gibt." (Stadtrat vom 27. Juli 1960).

"Sandkerwa 1961 in Frage gestellt. Kann der Bürgerverein die immer höher werdenden Gebühren der öffentlichen Hand überhaupt noch aufbringen? Die Auflagen der Stadt werden immer umfangreicher und können kaum erfüllt werden." (Fränkischer Tag, 27. Februar 1961)

"Heute keine Bewirtung wegen Personalmangels." (Schild auf der Sandkerwa aus dem Jahr 1961)

"Ich habe keine Lust mehr bei der Ausrichtung der Sandkerwa weiterhin auf eine Mauer von Sturheit und Schikanen zu stoßen." (Kritik von Kerwa-Organisator Franz Albinger vom 31. August 1967)

"Bamberg wäre ohne die Sandkerwa ärmer, trotzdem wird der Bürgerverein beleidigt und wie ein Bettler behandelt." (Heinz Bosch, Vorsitzender Bürgerverein Sand 1973)
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