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Neuenmarkt

Schwierige Zukunft bietet auch Chancen

Neuenmarkt — "Glück Auf, Gott mit dir, du Land der Bayern, Einigkeit und Recht und Freiheit." Mit diesen Worten pflegt der Ortsvorsitzende der Freien Wähler Neuenmarkts, Martin Kai...
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Neuenmarkt — "Glück Auf, Gott mit dir, du Land der Bayern, Einigkeit und Recht und Freiheit." Mit diesen Worten pflegt der Ortsvorsitzende der Freien Wähler Neuenmarkts, Martin Kaiser, in der Regel seine politischen Ausführungen zu beenden. So auch die kürzlich durchgeführte Jahresversammlung, bei der Kaiser den Ortsverband auf steinige Zeiten einstimmte, die aber seiner Meinung nach auch viele Chancen biete.
Die letzten zwölf Monate wären noch ruhig verlaufen. Auf Bezirksebene kandidiere das Urgestein der Freien Wähler, Klaus Förster, nicht mehr. Er wurde durch Manfred Hümmer abgelöst.
Martin Kaiser schwor die Anwesenden bereits auf die Wahlen im Jahr 2020 ein. "Auf die Fragen, wer wird kandidieren, wie werden sich die Mehrheitsverhältnisse aufteilen, wird es Antworten geben", sagte Kaiser.
Kaiser ging auch auf die eine oder andere Problemstellung ein: "Wer immer noch glaubt, dass die Vermietungspolitik einer Turnhalle das größte Problem ist, mit dem sich der Schulverband auseinandersetzen musste und muss, der irrt."
Die wirkliche Herausforderung sei es, den Schulstandort überhaupt zu halten. Bei sinkenden Schülerzahlen werde sich zwangsweise die Frage stellen, ob der Schulstandort Neuenmarkt überhaut noch benötigt würde. Schwierig würde es auch, die Vereinsvielfalt aufrechtzuerhalten.
Außerdem seien die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde begrenzt. "Mit dem Verringern der Rücklagen wird die Investitionsleistung der Gemeinde geringer." Themen wie Leerstände und das Aussterben der Ortskerne würden die großen Begleiter der Zukunft.
Ortsvorsitzender Martin Kaiser kündigte an, dass bis Ende dieses Jahres ein Konzept für die Entwicklung der Gemeinde Neuenmarkt durch den Ortsverband der Freien Wähler Neuenmarkt-Hegnabrunn vorgestellt werden soll.
Werner Reißaus

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