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Coburg

Schwierige Prüfung bestanden

Coburg/Neuses — Mit der Ausbildung vierbeiniger Jagdhelfer ist der Nordfränkische Jagdgebrauchshunde-Verein mit Sitz in Baunach befasst. "Seit 1960 steht die praxisnahe Vermittlung...
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Nicht weniger als 86 Mitglieder standen zur Auszeichnung für langjährige Treue an. Vermutlich war vielen der der Weg nach Coburg zu weit; im Bild Peter Schunk (kniend rechts), Vorsitzender im Nordfränkischen Jagdgebrauchshundeverein, mit den wenigen geehrten Jubilaren.  Foto: Klaus Oelzner
Nicht weniger als 86 Mitglieder standen zur Auszeichnung für langjährige Treue an. Vermutlich war vielen der der Weg nach Coburg zu weit; im Bild Peter Schunk (kniend rechts), Vorsitzender im Nordfränkischen Jagdgebrauchshundeverein, mit den wenigen geehrten Jubilaren. Foto: Klaus Oelzner
Coburg/Neuses — Mit der Ausbildung vierbeiniger Jagdhelfer ist der Nordfränkische Jagdgebrauchshunde-Verein mit Sitz in Baunach befasst. "Seit 1960 steht die praxisnahe Vermittlung der Fähigkeiten für Jagdhunde verschiedenster Rassen im Mittelpunkt", unterstrich Vorsitzender Peter Schunk (Bad Rodach/Heldritt) bei der Hauptversammlung im Gasthof Felsenkeller (Coburg/Neuses).
Im Jagdjahr 2014 hatte die Gemeinschaft sechs Prüfungen ausgeschrieben. Schunk dankte in seiner Bilanz den Revierinhabern, die mit der Bereitstellung der Prüfungsstrecken rund um Buch am Forst, den Wildpark Mönchröden, den Staatsforst Taimbach und das Jagdrevier Mitwitz die Voraussetzungen dafür schufen.
Insgesamt stellten sich im Jahreslauf 40 Teilnehmer mit ihren Führern den Prüfungsteams, um in oft monatelanger Trainingsarbeit erlernte Fähigkeiten im Wald, im Feld und im Wasser unter Beweis zu stellen. Dass dabei auf Erfüllung der einheitlichen Verbandsfestlegungen nach einem Punktesystem geachtet wird, beweist das Jahresergebnis. Lediglich 34 Prüflinge schlossen die Teilnahme erfolgreich ab, die zum begehrten Eintrag ins Zuchtbuch führte.
Schriftführerin Kirsten Schwarm (Coburg) errang mit ihrer DH-Hündin "Mistel vom Nonnenhaus" 2013 den Titel Führerin der erfolgreichsten Gebrauchshündin. Jetzt überreichte sie ihren daraufhin gestifteten Ehrenpreis an Nicole Voigt. Die Züchterin hat sich in der Saison 2014 mit ihrer DD-Hündin "Gaea vom Hörster Bruch" mit 394 Punkten an die Wertungsspitze gesetzt.
Als "wichtiges und richtiges Detail für Weiterbildung der Jagdgebrauchshunde" stufte der Vorsitzende mit Unterstützung von Paul Schefczik das in Aufseß (Landkreis Bayreuth) nach langer Vorbereitungszeit neu eröffnete Gewöhnungsgatter für Schwarzwildjagd ein. Es sei verantwortungslos, Stöberhunde ohne Ausbildung und Erfahrung bei Schwarzwildjagdterminen einzusetzen, warnte Schunk. Paul Hübner sah die Neuerung eher kritisch, weil er fachliches Know-how der Gattermeister vermisst und die finanzielle Situation längerfristig nicht gesichert sei. Einig waren sich die Mitglieder, der dritten derartigen Übungseinrichtung im Freistaat Bayern eine Chance zu geben.
Kassiererin Petra Treuter meldete 18 Neuanmeldungen, sodass der Verein 344 Mitglieder hat. Mit einem Abschiedsgeschenk dankte der Vorsitzende der nicht mehr zur Wahl stehenden Kassenverwalterin.
Hingewiesen wurde auf eine vom Bayerischen Jagdverband pauschal abgeschlossene Versicherung, die auch alle Hunde der Kreisgruppe Coburg während der Jagdausübung einschließt. Für das neue Jagdjahr wird wieder ein umfangreiches Prüfungsprogramm vorbereitet. Zur Organisation von Welpenspieltagen ist Rosi Bauersachs telefonisch unter 09563/6373 erreichbar. Klaus Oelzner




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