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Schwarz bittet um Objektivität

Wildenberg — In einer Stellungnahme zum Leserbrief "Rainberg: Fröhliche Holzauktion" (28. November, Seite 13) dankt Erwin Schwarz, der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes K...
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Wildenberg — In einer Stellungnahme zum Leserbrief "Rainberg: Fröhliche Holzauktion" (28. November, Seite 13) dankt Erwin Schwarz, der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Kronach, zuerst Herrn Schedel für den Bericht zum Waldwegebau am Rainberg vom 25. November. Waldbewirtschaftung hat etwas mit dem Wort "Wirtschaftlichkeit" zu tun. "Bei einem Wald, der nicht erschlossen ist", so Schwarz, "werden notwendige Pflegemaßnahmen seltener durchgeführt und der Wald wird durch den Klimawandel stärker geschädigt." Wenn bei einer Baumaßnahme Holz entfernt werde, rege sich jeder auf. Und: "Was passiert aber bei Kalamitäten (Windwurf, Schneebruch), wenn Tausende von Hektar in einem Gebiet geschädigt werden? Regt sich Herr Rahm auf, wenn vor den Toren Kronachs die gleiche Fläche für einen Baumarkt gebraucht wird?"
Zur Jagdromantik gehöre auch das Erlegen und Verwerten von Wild. Er, Schwarz, habe den größten Respekt vor Leuten, die ihre Freizeit mit der Hege und Pflege des Wildes verbringen. In erschlossenen Waldgebieten gehe diese Arbeit viel leichter.
Der BBV-Funktionär wörtlich: "Alle Bürger wollen die Energiewende, nur nicht vor der eigenen Haustüre. Energiesparen - ich doch nicht, nur die anderen. Neue Leitungen müssen gebaut werden, aber nicht bei uns. Unsere Politiker sind auf die Idee der Erdverkabelung gekommen frei nach dem Motto ,aus dem Auge, aus dem Sinn‘. Die Mehrkosten werden niedrig geschätzt, der Bürger will es so haben. Am Ende werden die Mehrkosten alle Verbraucher zahlen. In diesem Sinne bitte ich alle Mitbürger, sich objektiv eine Meinung unter Abwägung aller Vor- und Nachteile zu machen. Und nicht nur den eigenen Vorteil zu sehen." red

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