Röttenbach

Schulstunde in der Natur

"Der war ja ganz schön glitschig", meinte Jeremy, als er den lebendigen Karpfen angefasst hatte. Er war mit seiner Klasse 2a der Grundschule Röttenbach an d...
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"Der war ja ganz schön glitschig", meinte Jeremy, als er den lebendigen Karpfen angefasst hatte. Er war mit seiner Klasse 2a der Grundschule Röttenbach an den Kirchenweiher in Röttenbach gekommen. Einen Karpfen und andere Fische hatte Robert Sandel zur Anschauung in einem großen Eimer zur Verfügung gestellt. Hubert Amon vom Bund Naturschutz hatte sich bereiterklärt, eine Naturkundestunde am Weiher zu gestalten. Dieser Weiher ist vom BN gepachtet und wird anders bewirtschaftet als die Weiher, die einen wirtschaftlichen Ertrag erbringen sollen. Die Karpfen ernähren sich allein von dem, was der lebendige Weiher an Plankton von Natur aus anbietet. Es ging bei der Stunde aber nicht nur um den Karpfen, sondern um den gesamten Lebensraum des naturbelassenen Weihers. Die Kinder sahen Blesshühner mit ihren Jungen, hörten den Schilfrohrsänger, lernten etwas über den Bisam und warum der Schwan nicht mehr am Weiher brütet. Sie waren gut vorbereitet und konnten beispielsweise alle Flossen eines Fisches namentlich benennen. Nach der lebendigen Stunde ging es zurück ins Klassenzimmer. red
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