Bamberg

Schüler stellen erste Weichen

Berufsorientierung  Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller, überreicht im bfz den Zuwendungsbescheid.
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Stefan Müller (links) und Thomas Silberhorn unterhalten sich mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Burgebrach, die sich gerade im Bereich Hauswirtschaft /Wäschepflege ausprobieren. Foto: p
Stefan Müller (links) und Thomas Silberhorn unterhalten sich mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Burgebrach, die sich gerade im Bereich Hauswirtschaft /Wäschepflege ausprobieren. Foto: p
Bamberg — Damit sich Schüler schon frühzeitig damit befassen, wie es nach der Schule weitergehen soll, führen die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH seit 2008 das stärkenorientierte Berufsorientierungsprogramm BOP durch. Dieses Programm gibt in der Region Bamberg und Forchheim hauptsächlich Siebt- und Achtklässlern von Mittel- und Förderschulen die Möglichkeit, in zwei Wochen bis zu zehn Berufe kennenzulernen. Die Jugendlichen werden sich ihrer Fähigkeiten, Interessen und Neigungen bewusst und entdecken dabei so manches verborgene Talent. Ziel ist, den Schülerinnen und Schülern den Blick für eine geeignete Ausbildung zu schärfen, um eine falsche Berufswahl zu vermeiden und so letztlich auch Ausbildungsabbrüche zu reduzieren. Finanziert wird das vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) betreute Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
In einem Festakt übergab jetzt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller, im bfz Bamberg den Zuwendungsbescheid für Januar 2015 bis August 2016. "Ich freue mich sehr über diesen erneuten großen Vertrauensbeweis, der die langjährige hohe Qualität unserer Arbeit in der Berufsorientierung honoriert," bedankt sich Christiane Alter vom bfz, die alles rund um das Berufsorientierungsprogramm koordiniert.

"Gewinn für die Region"

Ebenfalls anwesend war der Abgeordnete des Wahlkreises Bamberg, Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Er betonte in seinem Grußwort: "Die Zusammenarbeit von bfz und Schulen ist ein Gewinn für die Region. Hier werden erste Weichen gestellt, um die künftigen Fachkräfte für die Betriebe zu gewinnen und den jungen Menschen eine berufliche Perspektive aufzuzeigen."
Nach der offiziellen Übergabe nutzten die beiden Parlamentarischen Staatssekretäre den Ortstermin, um sich bei einem Rundgang durch die Praxisräume und Werkstätten des bfz im Gespräch mit den Seminarleitern, Anleitern und Schülern über die praktische Umsetzung des Programms zu informieren.
In dieser Woche sind fast 60 Siebtklässler der Mittelschule Burgebrach im bfz zur Berufsorientierung. Entsprechend ihren Interessen können die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Berufsbereichen wählen: Berufe in der Metall- und Holzverarbeitung, Elektro, Farbe und Raumgestaltung, Bau, Logistik, Handel, Garten- und Landschaftsbau, Berufe in der Pflege, Haar- und Körperpflege, Büro, Ernährung und Versorgung sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Praktisches Ausprobieren berufstypischer Arbeiten steht im Vordergrund, doch die erfahrenen Anleiter informieren auch über den Ablauf der Ausbildung und die Anforderungen an die Auszubildenden in ihrem Berufsfeld. red


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