Ebern

Schüler rennen für Zukunft

von unserem Redaktionsmitglied Sarah Dann Ebern — 720 Läufer, über 12 000 Runden, das macht 11 864,14 Euro - beziehungsweise etwas über 9200 Euro. Der Restbetrag kam dadurch zusamm...
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Mit Laufen haben die Schüler des FRG Spenden gesammelt, die im Hintergrund symbolisch an die Projektleiter übergeben wurden. Foto: S. Dann
Mit Laufen haben die Schüler des FRG Spenden gesammelt, die im Hintergrund symbolisch an die Projektleiter übergeben wurden. Foto: S. Dann
von unserem Redaktionsmitglied Sarah Dann

Ebern — 720 Läufer, über 12 000 Runden, das macht 11 864,14 Euro - beziehungsweise etwas über 9200 Euro. Der Restbetrag kam dadurch zusammen, dass sich ein ehemaliger Lehrer des Friedrich-Rückert-Gymnasiums (FRG), Wolfram Breunig, gewünscht hat, dass bei seiner eigenen Trauerfeier statt Blumen für die Unesco-Gruppe gespendet werden soll.
Zum dritten Mal hieß es im Hochsommer, kurz vor den Sommerferien: "Auf die Plätze, fertig, los." Wobei es bei einem Spendenlauf ja nicht darum geht, wer als Erster die Ziellinie überquert, sondern vielmehr darum, dass sich möglichst viele für einen guten Zweck betätigen. Entweder indem sie sich das einheitliche Lauf-Shirt überstreifen oder eben, indem sie ihre Geldbeutel öffnen. So kam "schon echt viel" zusammen, erinnert sich Martin Wolf. Der Bio- und Chemielehrer hat den Lauf gemeinsam mit der Schülermitverantwortung organisiert. Und er hat eine Beobachtung gemacht: "Da gehen einige unserer Schüler an der Spendenbox vorbei und schmeißen noch ihr Taschengeld rein."
Diesmal waren "zwei Drittel international, ein Drittel national", erklärt Schulleiter Klauspeter Schmidt die Aufsplittung der Erlöse auf einzelne Projekte, die alle mit dem Motto "Zukunft schenken" zusammenhängen. Dass der Überweisungsschein für das Straßenkinder-Projekt in La Paz (Bolivien) besonders schnell ausgefüllt werden konnte, dafür setzte sich Gisela Dautel zum Beispiel ein. Ihre Kollegin Heidi Hauguth begleitet andererseits das Projekt rund um Schulpatenschaften im Senegal und Martina Jäger weiß, wie dringend jede Unterstützung in Guatemala in den Schulen benötigt wird. Wieder ein anderer Teil des Erlöses kam dem Unterstützerkreis Asylbewerber, dem Sozialbus oder auch der Mobilen Tafel in Ebern zugute. Der nächste Lauf wird wohl wieder drei Jahre auf sich warten lassen, schließlich wolle man die Spendertaschen nicht überstrapazieren, sagt Martin Wolf.
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