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Neustadt

Schöne Drifts und tolle Flugeinlagen

Motorsport  Coburger Motorsportler erobern bei der Rallye in Scheßlitz und beim Slalom in Wiesau erneut Siegerpodeste. Der Ebensfelder Ralf Hillmann scheidet in Scheßlitz mit Turbolader-Schaden aus. Dominik Dinkel aus Rossach sorgt für Furore.
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Die beiden Neustadter André und Sandro Apel ließen sich von den schweren Bedingungen nicht wirklich beeindrucken, sondern zeigten den zahlreichen Zuschauern ihren Opel Kadett E 16V schöne Drifts und an der berüchtigten Sprungkuppe des Rundkurses bei Ehrl tolle Flugeinlagen. Foto: Gerd Plietsch
Die beiden Neustadter André und Sandro Apel ließen sich von den schweren Bedingungen nicht wirklich beeindrucken, sondern zeigten den zahlreichen Zuschauern ihren Opel Kadett E 16V schöne Drifts und an der berüchtigten Sprungkuppe des Rundkurses bei Ehrl tolle Flugeinlagen. Foto: Gerd Plietsch
Coburg/Scheßlitz — Gleich an zwei Fronten waren die Motorsportler des AMC Coburg im ADAC unterwegs und eroberten sowohl beim Slalom in Wiesau, als auch bei der Rallye des MSC Scheßlitz die dortigen Siegertreppchen.
Bei der Rallye "Durch´s Bamberger Land" gingen drei Teams des rührigen Coburger AMC an den Start, und waren nach dem vormittäglichen Besichtigen der drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP), die im Regen stattfand, äußerst unschlüssig über die Reifenwahl für die nachmittägliche Rallye.
André und Sandro Apel schnallten schließlich Regenpneus unter ihren Opel Kadett E 16V - und hatten auf den nach Ende des Regens abtrocknenden Strecken während des Wettbewerbs so manche Traktionsprobleme, "da die Regenreifen auf dem trockenen Asphalt zu schmieren begannen."
Die beiden Neustadter ließen sich aber davon nicht wirklich beeindrucken, sondern zeigten den zahlreichen Zuschauern schöne Drifts und an der berüchtigten Sprungkuppe des Rundkurses bei Ehrl tolle Flugeinlagen - die am Ende bis auf Platz drei des Siegertreppchens in ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum und bis auf den 16. Gesamtrang unter den 71 Teilnehmern führten.
Dominik Dinkel aus Rossach, der ansonsten mit einem Opel Adam in der Deutschen Rallyemeisterschaft unterwegs ist, machte mit Beifahrer Tjerk Berthold in einem Suzuki Swift Sport wieder einmal einen Ausflug in den nationalen Rallyesport und adaptierte sofort auf Anhieb einen sicheren und souveränen Klassensieg mit über einer Minute Vorsprung für sich. Weniger erfolgreich verlief dagegen der Auftritt des dritten Coburger Teams, Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner (beide Ebensfeld), die ihren Mitsubishi Lancer EVO 6.5 in der vierten WP mit einem Turboladerschaden vorzeitig und endgültig abstellen mussten. Beim MSC Wiesau turnten am nächsten Tag die Slalomspezialisten durch den auf dem Erbendorfer Flugplatz aufgestellten Pylonenwald, und vor allem war es das Meederer Vater und Sohn-Duo Arnfried und Stefan Bätz, das mit seinem giftgrünen Opel Kadett City erneut für Aufsehen sorgte: Bei noch einmal fast sommerlichen Witterungsbedingungen hatten sie bei diesem Lauf zum fast bayernweiten Slalom-Städte-Pokal höchst potente Konkurrenz aus dem südbayerischen Raum, eroberten sich dennoch die Plätze zwei und drei in ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum. gpp

Mehr im Netz www.amc-coburg.de

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