Neustadt bei Coburg
1. DCU-Sportkegler-Bundesliga 

Schlusspaar dreht auf

Jochen Geiger (920) und Michael Moosburger (921) brachten den angepeilten Heimsieg sicher nach Hause.
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Jochen Geiger drehte an der Seite von Michael Moosburger die Partie in Neustadt. Der Lichtenfelser in Diensten der Puppenstädter begann nämlich 239 und 246 Holz auf den schwer bespielbaren Bahnen in der Frankenhalle bärenstark. Foto: Timo Geldner
Jochen Geiger drehte an der Seite von Michael Moosburger die Partie in Neustadt. Der Lichtenfelser in Diensten der Puppenstädter begann nämlich 239 und 246 Holz auf den schwer bespielbaren Bahnen in der Frankenhalle bärenstark. Foto: Timo Geldner
Den zweiten Heimsieg in Serie feierten am Samstagnachmittag die Kegler des PSV Franken Neustadt. Der 5433:5362 Erfolg war ein hartes Stück Arbeit. Schlussendlich war die Kompaktheit ausschlaggebend und ein deutliches Plus in den Vollen.
Endlich mal ein guter Start aus Sicht des PSV. Vor allem Spielführer Jürgen Bieberbach fand mit 252 gleich prächtig in die Partie. Allerdings musste er mit zunehmender Spieldauer den besten Gästeakteur Daniel Krüger ziehen lassen. Bieberbach versuchte Schritt zu halten, blieb aber mit 912 gegen die Tagesbestleistung von 955 chancenlos.
Für die PSV-Führung sorgte indes Michael Lohrer, der mit 924 gegen Daniel Dietrich (836) klar die Oberhand behielt. Beide Neustadter zeigten im Spiel gute Phasen, aber ließen erneut auch noch Luft nach oben.
Im Mittelpaar gab Michael Carl sein Debut und lag bis zur Hälfte auf einen guten 900er Kurs. Im zweiten Abschnitt blieb er jedoch hinter den Erwartungen und musste sich nach schwachem Abräumen mit 864 begnügen. Dies nutzte Frank Breyvogel (898) und brachte an der Seite von Pierre Schulz (916) seine Farben in Führung. Sascha Hammer auf Seiten des PSV machte eine ordentliche Partie und erreichte am Ende 892 Holz.
An der Anzeige standen 13 "Miese" für die Heimmannschaft und schon zu Beginn des Schlussquartetts bliesen Michael Moosburger und Jochen Geiger zum Angriff. Beide Heimakteure begannen wie die Feuerwehr und konnten schnell den Rückstand in eine Führung umwandeln. Die Gäste aus der Pfalz hatten nun keine Antwort mehr parat und das Duo Moosburger/Geiger spielten unter den frenetisch jubelnden Fans den Sieg sicher nach Hause.
Am Ende erreichte Michael Moosburger gute 921 und distanzierte damit Gerd Böss (845) deutlich, und auch Jochen Geiger (920) ließ gegen Sebastian Klonner (912) nichts mehr anbrennen. Das PSV-Sextett zeigte sich im Vollenspiel zu den Vorwochen verbessert, ließ allerdings im Abräumen vieles liegen. Kommenden Samstag in Gerolsheim muss beim Spiel gegen einen Mitaufsteiger einiges verbessert werden um eine realistische Siegeschance zu haben. Lohrer & Co. werden aber allenfalls mit breiter Brust anreisen und von Anfang an hellwach an die Sache rangehen. nh
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