Tettau

"Schlimm für Tettau"

Tettau — Die Schließung der Königlichen "wäre schlimm für Tettau", weiß Zweiter Bürgermeister Falk Wick (CSU), der selbst elf Jahre dort beschäftigt war. Er spricht von einer drohe...
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Tettau — Die Schließung der Königlichen "wäre schlimm für Tettau", weiß Zweiter Bürgermeister Falk Wick (CSU), der selbst elf Jahre dort beschäftigt war. Er spricht von einer drohenden Katastrophe für die Marktgemeinde, von seiner Sorge um die Angestellten, aber auch von einem gewissen Verständnis für die Zwänge eines Unternehmens in einem schwierigen Marktsegment. Sollte es tatsächlich zu einem Stellenabbau kommen, hofft Wick, dass wenigstens der Verkaufsraum offen und eine kleine Mannschaft an Bord bleiben kann. "Es kommen immer wieder Busse. Und auch bei den Märkten ist der Verkauf wichtig für uns", betont er.
Dass die Billigware aus China in den heimischen Läden selbst von (ehemaligen) Angestellten der Tettauer Fabrik gekauft wird, beängstigt Wick schon länger. Gerade die eigenen Leute müssten doch das Aushängeschild der Gemeinde unterstützen. "Und es ist schon etwas anderes, wenn ich so einen Tettauer Scherben in der Hand halte als ein plumpes Porzellan aus China." mrm
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