Heroldsbach

Schick fordert Heroldsbacher dazu auf, für den Glauben einzustehen

Erzbischof Ludwig Schick besucht einmal im Jahr die Gebetsstätte Heroldsbach. Wenn es terminlich möglich war, feierte er an einem Marienfest den Gottesdiens...
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Erzbischof Ludwig Schick (links) feierte den Gottesdienst mit den Heroldsbachern.  Foto: Pauline Lindner
Erzbischof Ludwig Schick (links) feierte den Gottesdienst mit den Heroldsbachern. Foto: Pauline Lindner
Erzbischof Ludwig Schick besucht einmal im Jahr die Gebetsstätte Heroldsbach. Wenn es terminlich möglich war, feierte er an einem Marienfest den Gottesdienst mit. Aus terminlichen Gründen wich er in diesem Jahr auf den zurückliegenden Sonntag aus, was ihm die Gelegenheit gab, das Leben und Wirken von Teresa von Kalkutta just am Tag ihrer Heiligsprechung den Gläubigen nahezubringen.
Der Bamberger Oberhirte zelebrierte das Pontifikalamt zusammen mit dem Hausherrn P. Ludwig Müller, dem Oberen der Brüder vom gemeinsamen Leben, P. Richard Lehmann-Dronke, Pater Josef und Diakon Andreas Eberhorn von der örtlichen Kirchengemeinde.
Schick betonte, es sei ihm ein Anliegen gewesen, dass die Gebetsstätte die Zusatzbezeichnung "Maria, Sitz der Weisheit", erhalten habe. In seiner Predigt ging er auf ein Wort von Leo dem Großen ein, wonach ein Christ den Wert der Weisheit des Glaubens erkennen solle. An heutigen Christen bemängelte Schick ihr verschämtes Auftreten, ihre nicht überzeugende Haltung nach außen, während zu Leos Zeiten manche den Märtyrertod starben. So deutete er den Satz aus dem Sonntagsevangelium vom In-den-Kampf-ziehen als Einstehen für den Glauben. Ein Vorbild sei Mutter Teresa, die die "wirkliche Weisheit" erkannte: Alle Menschen sind gleich. Und das bedeute auch, "menschlich sterben können". Sie war eine Kämpferin, betonte er. Ihre Berufung sei die persönliche Hinwendung zum Menschen, das Dienen für Alte und Kranke gewesen. lp

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