Zell am Ebersberg

Schande übers Dorf gebracht

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Leserbrief zum Artikel über die Informationsveranstaltung des Landkreises zum geplanten Bau eines Tierheims in Zell im Fränkischen Tag vom 28. Mai unter der Überschrift "Gibt es eine Alternative für Zell?" :

Es tut mir sehr leid, dass unser neuer Landrat Wilhelm Schneider und seine Mitarbeiter Thomas Albert, Markus Menn und Simone Nowak in der Bürgerversammlung zum Thema Tierheim im Sportheim in Zell mit lauten Zwischenrufen beschimpft wurden. Gegenüber dem Oberhaupt des Landkreises Haßberge und seinen Mitarbeitern hat man Achtung zu bewahren, statt sie mit wütigem Gebrülle und Geschreie zu traktieren.
Mit diesem Verhalten haben die Kritiker Schande über unser ("schönes") Dorf gebracht. Wobei sehr wahrscheinlich ein großer Teil der Zeller nicht gegen das Tierheim auf dem Gärtnereigelände ist. Sie wurden mit diesem Verhalten der Kritiker auch besudelt. Ich schäme mich und entschuldige mich für dieses Verhalten der Obrigkeit gegenüber.
Ich freue mich, dass sich unser Herr Bürgermeister Stefan Paulus getraut hat, seine positive Meinung zum Standort des Tierheims kundzutun trotz der zu erwartenden Missfallenskundgebungen.
Es ist auch sehr böse und schlimm, den Tierinitiative-Leuten (gegenüber) nicht entgegen zu kommen, sie setzen sich ehrenamtlich so vorbildlich und fleißig ein, um dem Tierschutz im Landkreis gerecht zu werden; man darf sie nicht mehr enttäuschen.
Für eine gute Sache muss man ertragen können. Sonst ist der Wert des Menschen kaputt.

Gerda Krämer
Zell

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