Bamberg

Schammelsdorf ist Meister

Fussball  Der TSV Schammelsdorf hat sich in der Kreisliga Bam- berg zwei Spieltage vor Saisonende mit einem 4:0 gegen Frensdorf den ersten Platz gesichert. Unterleiterbach als Verfolger kam gegen Sassanfahrt über ein 0:0 nicht hinaus.
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SC Kemmern - SV Eintracht Ober-/Unterharnsbach. Der Kemmerner Spielertrainer Wolfgang Walde (hinten) stoppt den Harnsbacher Ralf Schüll unsanft. Foto: sportpress
SC Kemmern - SV Eintracht Ober-/Unterharnsbach. Der Kemmerner Spielertrainer Wolfgang Walde (hinten) stoppt den Harnsbacher Ralf Schüll unsanft. Foto: sportpress
Bamberg — Der TSV Burgebrach vergab durch das 1:2 beim FSV Buttenheim die Chance, mit dem FSV gleichzuziehen. Im Kampf um den Klassenerhalt mussten sich die FSG Gunzendorf (1:1 in Stappenbach) und der SC Kemmern (1:1 gegen Ober-/Unterharnsbach) mit einem Punkt begnügen.
DJK Stappenbach -
FSG Gunzendorf 1:1

Bereits nach 30 Sekunden lag der Ball zum ersten Mal im Netz. Pascal Martin verwertete gekonnt eine Flanke von Dieter Meth zum 1:0. Gunzendorf stand danach etwas unter Schock und fand nicht so recht ins Spiel. Stappenbach verpasste es aber, konsequent auf das zweite Tor zu spielen. Einzig Florian Wagner hatte die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Nach der Halbzeit kam die FSG besser ins Spiel und in der 61. Min. durch Dominik Hofmann zum Ausgleich. Nach dem 1:1 wurde die Partie immer zerfahrener, die FSG blieb zwar weiter optisch überlegen, jedoch ohne zwingende Chancen.
FSV Buttenheim -
TSV Burgebrach 2:1

Der Gast hatte zunächst mehr vom Spiel und bekam in der 6. Min. einen durch Schwarzmann verursachten Elfmeter zugesprochen. Baier trat an und scheiterte am hervorragend parierenden Stark. Nur zwei Minuten darauf traf Schmidt per Eckball direkt ins lange Eck. Der FSV zeigte sich nicht geschockt und kam vier Minuten später durch Mönius zum Ausgleich. Bis zum Seitenwechsel verbuchten beide Mannschaften noch einige gute Gelegenheiten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Trainer Schneider um, wodurch der Phönix deutlich mehr vom Spiel hatte. Als Mönius in der 61. Min. steil geschickt wurde, kam Neumann zu spät und foulte. Die richtige Entscheidung: Rot für Neumann und Elfmeter. Mönius trat selbst an und verwandelte sicher gegen Giehl, der von nun an das Tor hütete und seine Elf vor einem höheren Rückstand bewahrte. In der Nachspielzeit sah zunächst Mönius nach einem harmlosen Foul im Mittelkreis die Gelb-Rote Karte, dann hätte der eingewechselte Kreck nach einem Konter noch den Ausgleich erzielen können.
SC Kemmern -
SV Ober-/Unterharnsbach 1:1

Beide Mannschaften lieferten sich eine Stunde lang einen offenen Schlagabtausch, dennoch waren Torchancen Mangelware. Die Führung für den SCK (14.) gelang David Görter - Tor Nr. 21. Danach hatten die Gäste mehr Spielanteile, aber keine Chance aus dem Spiel heraus. Einen Freistoß aus knapp 30 Metern zirkelte Ralf Schüll dann (37.) zum 1:1 in den Winkel. Nach der Pause legten sich die Walde-Schützlinge mächtig ins Zeug und bestimmten nun die faire Partie. Trotz guter Möglichkeiten durch Benoit, Walde und Görtler aber gelang gegen eine vielbeinige Harnsbacher Abwehr kein Tor mehr.
FC Viereth -
DJK Don Bosco Bamberg II 1:3

Die ersten zehn Minuten waren ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der 15. Min. ging der FCV durch Krapp in Führung. Die Gäste erzielten in der 18. Min. durch Mahramas das 1:1. Durch eine gute Einzelaktion von Ogunjimi kam die DJK zum 1:2 in der 27. Min. In der 28. Min. setzte Krapp vom FCV einen Freistoß an den Pfosten, fast im Gegenzug bekamen die Gäste einen Freistoß, den Mahramas freistehend zum 1:3 verwertete. Nach der Halbzeit bemühte sich Viereth, den Anschlusstreffer zu erzielen und erspielte sich auch gute Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben.
SV DJK Tütschengereuth -
SV Würgau 3:0

In einer hart umkämpften Begegnung wirkten die Gäste fast eine Stunde lang optisch überlegen, doch die Tore erzielte der SV DJK: In der 22. Min. vollendete Ralf Müllich eine schöne Kombination über Michael Wernsdorfer und Andreas Beck mit platziertem Direktschuss zum 1:0. In der 60. Min. klärte Patrick Stürmer am Mittelkreis und der Ball sprang zur Verwunderung aller über Gästetorhüter Löhrlein hinweg zum 2:0 in die Maschen - ein Kopfballtreffer aus ca. 55 Metern Entfernung! Danach resignierte der SV Würgau und kassierte noch ein drittes Tor durch Michael Wernsdorfer, der von Vincent Förtsch bedient worden war (65. Min.).
TSV Schammelsdorf -
SV Frensdorf 4:0

Nach einem zerfahrenen Beginn gelang es dem TSV nach und nach, die Partie an sich zu reißen. In der 26. Min. verwandelte Michael Massak eine Ecke nach mehrfachem Versuch direkt. Als in der 36. Min. die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten, setzte Peter Hecht nach, passte nach innen und Marvin Lessner erhöhte auf 2:0. Das 3:0 durch Matthias Kubiak, der einen verunglückten Abwehrversuch eiskalt ausnutzte, war zugleich die Vorentscheidung. Nach gut einer Stunde fasste sich Claus Christmayr ein Herz und schloss einen Alleingang zum 4:0-Endstand ab.
SpVgg Stegaurach II -
TSV Schlüsselfeld 1:6

Der Gast war von Beginn an dominierend und drängte die Heimelf meist in die Defensive. Bereits in der 10. Min. gingen die Gäste durch ein Auracher Eigentor in Führung. Überraschend gelang neun Minuten später der Ausgleich durch Nachwuchsakteur Burgis. Nach 27 Minuten verwandelte Chr. Hofmann kaltschnäuzig zum 1:2. Kurz vor der Halbzeit (42.) erzielte Tuschl mit geschicktem Heber den 1:3-Pausenstand. Nach dem Wechsel ein unverändertes Bild. Stegaurach - harmlos und mit vielen Abspielfehlern - hatte den Schlüsselfeldern kaum etwas entgegenzusetzen. Logische Folge das 1:4 nach 59 Minuten durch Rzedkowski. In der 65. Min. erhöhte A. Hofmann per Freistoß aus 25 Metern zum 1:5. Hofmann war es auch, der in der Schlussminute per Foulelfmeter zum 1:6 traf.
FSV Unterleiterbach -
ASV Sassanfahrt 0:0
Der zuletzt schwächelnde FSV machte von Beginn an deutlich, dass er mal wieder einen Sieg einfahren wollte. In der Anfangsphase vergaben Werner, Scholz und Ambros gute Möglichkeiten. Erst nach einem Versuch von Karl in der 30. Min. kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach der Pause wurde die Partie härter mit vielen Fouls. Dennoch hätte der FSV aufgrund einer Überzahl an Chancen die Partie für sich entscheiden können, scheiterte aber an Gästetorhüter Ziener oder den eigenen Nerven.

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