Herzogenaurach

Sandsteinkreuze ziehen vom Schlossgraben an das Stadtmuseum um

Bernhard Panzer Einstimmig folgte der Planungsausschuss am Mittwochabend einer Eingabe der Deutschen Steinkreuzforschung. Demnach werden die drei Sandsteink...
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Im Schlossgraben sind die Kreuze dem Rathausneubau im Weg.
Im Schlossgraben sind die Kreuze dem Rathausneubau im Weg.
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Bernhard Panzer

Einstimmig folgte der Planungsausschuss am Mittwochabend einer Eingabe der Deutschen Steinkreuzforschung. Demnach werden die drei Sandsteinkreuze vom Schlossgraben an den Kirchenplatz umgesiedelt. Neuer Standort ist die kleine Grünfläche zwischen dem großen und dem kleinen Spital, also am Treppenaufgang neben dem Stadtmuseum.
Hinter der Deutschen Steinkreuzforschung steckt der Herzogenauracher Helmut Fischer. Unterstützt wurde er in seinem Bemühen von Kreisheimatpfleger Manfred Welker. Das möge man im Beschluss doch auch so festhalten, regte Christian Schaufler an, der zusammen mit Welker für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt.
Wann die Versetzung erfolgen soll, wollte Bürgermeister German Hacker aber noch nicht festlegen. Das könne vielleicht auch erst in einem Jahr geschehen. Immerhin seien die Kreuze ja Bestandteil des Stadtrundgangs und der jetzige Standort ist in einer Broschüre enthalten.
Erst jüngst wurde eines der Kreuze von Unbekannt umgestoßen. Es wird aber ebenfalls mit versetzt werden. Die Versetzung erscheint der Stadtverwaltung schon deshalb als sinnvoll, weil die Kreuze den anstehenden Baumaßnahmen rund ums Rathaus im Wege stehen.
Die drei Sandsteinkreuze sind in der bayerischen Denkmalliste als Baudenkmal eingetragen. Es handelt sich wohl um Sühnekreuze aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurden erst in den 60-er Jahren im Schlossgraben aufgestellt und standen zuvor an einer Dreifaltigkeitskapelle in der Würzburger Straße.
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