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Sand am Main
Fussball-Bayernliga Nord 

Sands Gegner zuletzt im Aufwind

Der FC stellt sich gegen die SpVgg SV Weiden auf ein schweres Heimspiel ein. Die Oberpfälzer haben bisher nicht so abgeschnitten, wie sie es sich vorgestellt haben, gewannen zuletzt aber zweimal.
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Dominic Leim (links) kehrt wieder zum FC Sand zurück.  Foto: Günther Geiling
Dominic Leim (links) kehrt wieder zum FC Sand zurück. Foto: Günther Geiling
Keine leichte Aufgabe hat der FC Sand am heutigen Samstag (17 Uhr) vor sich, denn zum Heimspiel im Seestadion erwartet er die starke Mannschaft der SpVgg Weiden. Die Gäste aus der Oberpfalz haben aber auch nur einen Zähler mehr als die Sander auf ihrem Konto, so dass mit einem echten Schlagabtausch gerechnet werden kann.
Die SpVgg Weiden (11. Platz/9 Punkte), das ist schon eine andere Hausnummer als der FC Sand. Die Oberpfälzer gehören zu den alteingesessenen Mannschaften der Bayernliga und können somit auf jede Menge Erfahrung bauen. In der zurückliegenden Saison verpassten die Weidener als Tabellenfünfter mit nur zwei Zählern Rückstand auf den Spitzenreiter den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp.
In der laufenden Runde haben die vom ehemaligen Club-Profi Tomas Galasek trainierten Oberpfälzer noch nicht richtig Fuß gefasst. Drei Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber. Zuletzt gewann die SpVgg ihr Verbandspokalspiel beim SV Sorghof (Bezirksliga) jedoch mit 3:1 und das Heim-Punktespiel gegen die DJK Bamberg mit 2:0. Beim FC Sand werden die Weidener versuchen, weiter an ihrer Erfolgsserie zu basteln.
Nach zuletzt zwei Niederlagen, dem unglücklichen 0:1 gegen den Würzburger FV und dem klaren 0:3 in Amberg, geht der FC Sand (13./8) mit gemischten Gefühlen in das heutige Heimspiel. Um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen, wäre ein Drei-Punkte-Erfolg Gold wert. So sieht es auch Trainer Uwe Ernst, der von seiner Mannschaft deutlich mehr Engagement als bei ihrem Auftreten in Amberg erwartet. "Mit Alibi-Fußball ist in der Bayernliga kein Blumentopf zu gewinnen. Um etwas zu erreichen, sind Kampf und Einsatz über die volle Spielzeit gefordert", sagt der Sander Trainer.
Ernst erhofft sich von seiner Truppe, dass sie zurück zu alten Tugenden findet. "Wir dürfen keinen Ball verloren geben, sondern müssen ihn uns in Zweikämpfen sofort zurückerobern. Bereits in dessen eigener Spielhälfte müssen wir den Gegner sofort anlaufen, um ihn beim Spielaufbau zu stören. Am wichtigsten ist jedoch, dass wir in der Abwehr konzentriert und sicher arbeiten, damit bei uns die Null steht. Vorne kriegen wir dann schon unsere Chancen", erklärt der Trainer des FC Sand.


Dominic Leim kehrt zurück

Einer, der der Sander Abwehr mehr Halt geben kann, ist Rückkehrer Dominic Leim, der nach seinem kurzen Intermezzo bei Jahn Forchheim wieder ins Seestadion zurück gekehrt ist. Offen war gestern jedoch, ob er bereits gegen Weiden spielberechtigt ist. Den Sandern werden Urlauber Dinis Ribeiro und Dominik Rippstein (Kapselverletzung) fehlen. Wieder im Spielerkader dabei sind Tevin McCullough, Stefan Nöthling und Christopher Gonnert.
Im Frühjahr dieses Jahres trennten sich der FC Sand und die SpVgg Weiden, damals allerdings auf dem Kunstrasenplatz, mit einem leistungsgerechten 0:0. Mit einer Punkteteilung könnten auch diesmal beide Mannschaften leben. Selbstverständlich will jedoch auch jedes Team gewinnen. Für den FC Sand drückt das Coach Uwe Ernst so aus: "Wir haben ein Heimspiel, und da müssen die drei Zähler in Sand bleiben".
Die SpVgg Weiden ist für den FC Sand eine harte Nuss. Ängstlich müssen die Hausherren deshalb jedoch nicht sein. Wenn jeder Spieler mit Einsatz, Moral und Willen an seine Leistungsgrenze geht, kann auch gegen die starken Oberpfälzer etwas erreicht werden.
Gegen vermeintlich stärkere Gegner ist die Mannschaft des FC Sand schon oft über sich hinausgewachsen. Auch deshalb erhoffen sich die Hausherren einen Dreier.
FC Sand: Stober, Mai - Bube, Fischer, Gonnert, Gundelsheimer, Karmann, Krüger, Leim (?), McCullough, Müller, Nöth-ling, D. Schlereth, Th. Schlereth, A. Schmitt, D. Schmitt, Steinmann, Wagner, Wirth

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