Ramsthal

Saaletal bekommt einen neuen Aussichtspunkt

von unserem Redaktionsmitglied  Arkadius Guzy Ramsthal — Nach den Diskussionen der vergangenen Monate hat nun der Bauantrag für das Projekt "terroir f" den Gemeinderat passiert. Da...
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von unserem Redaktionsmitglied 
Arkadius Guzy

Ramsthal — Nach den Diskussionen der vergangenen Monate hat nun der Bauantrag für das Projekt "terroir f" den Gemeinderat passiert. Damit wird Ramsthal neben Iphofen, Sommerhausen und Volkach zu einem "magischen Ort des Frankenweins".
Der Standort im "Alten Weinberg" am ersten Pavillon wird ausgestaltet. Unter anderem sind Stelen und stilisierte Weinkisten aus Metall geplant. Alle "terroir f"-Orte bieten nicht nur einen grandiosen Ausblick in die Landschaft, sondern erzählen auch etwas über den fränkischen Weinbau.
Die Ausschreibung der Arbeiten steht bevor. Für Ende Juli ist die Auftragsvergabe geplant. Die Umgestaltung des Aussichtspunkts soll Anfang August beginnen und bis in den September dauern.
Die Gemeinde Ramsthal erweitert ihren "terroir f"-Standort zusätzlich zu einem Veranstaltungsort: Der Gemeinderat beschloss, Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom zu verlegen. Material und Verlegung kosten knapp 9000 Euro. "Das sollten wir unbedingt machen. Damit schaffen wir eine Möglichkeit für Feste", meinte Gemeinderat Markus Lomb. Um das "terroir f"-Projekt finanziell zu unterstützen, schlug er ein Dorffest vor. Der Weinbauverein könnte eine solche Veranstaltung zum Beispiel organisieren.
Generell würde der Weinbauverein den Aussichtspunkt gerne nutzen, wie Lomb erklärte. Der "terroir f"-Ort steht als Veranstaltungsplatz jedoch nicht nur dem Weinbauverein zur Verfügung. "Jeder kann ihn nutzen, er ist für jeden offen", betonte Bürgermeister Alfred Gündling (CSU).
Das Projekt "terroir f" ist eine Idee des Arbeitskreises "Franken - Wein.Schöner.Land!". Die Kosten für die Schaffung eines Aussichtspunktes werden mit 50 Prozent gefördert. Ursprünglich sollte mit dem Hammelberg auch Hammelburg teilnehmen. Die Ausgestaltung des Standorts wäre aber zu kostspielig für die Stadt geworden.
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