Bamberg

SPD bringt die Kultur aufs Land

Die Politik ist die Lieblingsspielwiese für Kabarettisten, für kritische Liedermacher, Musiker und Comedians. Die SPD Bamberg-Land bietet nun mit der Reihe ...
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Die Politik ist die Lieblingsspielwiese für Kabarettisten, für kritische Liedermacher, Musiker und Comedians. Die SPD Bamberg-Land bietet nun mit der Reihe "Landkreiskultur" eine Bühne für zahlreiche namhafte Kulturschaffende, Kabarettisten, Schauspieler und Musiker. Ganz bewusst geht die LandKreisKultur in die Gemeinden im Landkreis Bamberg. "Kultur baut Brücken und Politik braucht den Kontakt zu den Menschen", erklärt Andreas Schwarz, MdB und Vorsitzender der SPD Bamberg-Land.
Mit Helmut Schleich, Hans Söllner und Heidi Friedrich sind prominente Künstler ebenso dabei, wie mit Wolfgang Buck, Häisd'n'Däisd (preisgekrönte, virtuos-fränkische Vagabundenkapelle mit schwierigem Bandnamen) und Florian Herrnleben (Comedy) eine große Portion regionale Kulturprominenz auf die Bühne kommt.
Vom Bestsellerautor und Vatikankenner Andreas Englisch werden Zuhörer mit Insiderwissen aus dem Zentrum des katholischen Machtapparates versorgt. "Quintessenz" liefert erstklassige A-Cappella-Unterhaltung aus Franken. Das Improvisationstheater-"Ensemble Ernst von Leben" wird sich den emotionalen Bedürfnissen fränkischer Brauer widmen und mit "Ka Weiber, Ka Gschrei" (Strictly Frankish!) kommt Helmut Haberkamms Kultstück dreier leidender Mannsbilder auf die Kulturbühne.
"Parteiarbeit braucht nicht immer politisch sein. Wir hatten einfach Lust, mal etwas Anderes auf die Beine zu stellen, abseits vom politischen Alltag und auch von den negativen Nachrichten, die uns derzeit überall umgeben", so Schwarz. "Wir haben uns die Frage gestellt, warum Politik immer weniger Menschen erreicht. Und ob Politik überhaupt noch Humor hat", so Schwarz bei der Vorstellung des Programms. "Landkreiskultur" soll diese Distanz überwinden helfen und lehnt sich an den seit Jahren sehr erfolgreichen Ellertaler Kulturherbst an.
"Mit Wolfgang Heyder haben wir einen Kenner und Macher der Branche in unseren Reihen. Diese Ressource wollten wir nutzen", so Schwarz. red




 

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