Harsdorf

Rundumschlag von "Bruder Manfredius" reicht bis nach Griechenland

von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus Harsdorf — Es war das 12. Frühlingsfest, das der TSV Harsdorf im Saal "Zur Tanne" veranstaltete. Das Programm bot für die Besucher wiederum ...
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Manfred Zapf
Manfred Zapf
von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Harsdorf — Es war das 12. Frühlingsfest, das der TSV Harsdorf im Saal "Zur Tanne" veranstaltete. Das Programm bot für die Besucher wiederum viel Abwechslung.
Im Mittelpunkt stand traditionell die Fastenpredigt von Bruder "Manfredius", in dessen Rolle TSV-Vorsitzender Manfred Zapf schlüpfte. Mit dabei waren auch diesmal Philipp Simon Goletz als "Frankensima", "Mauser und Pinsler" (Mark Ständner und Werner Reißaus), eine Abordnung der TSV-Faschings-Crew und Werner Reißaus als "Echter Franke".
Bruder "Manfredius" beschäftigte sich zunächst mit dem Weltgeschehen und merkte kritisch an: "Auch Buben aus Deutschland ziehen in den Krieg, den heiligen, wollen sich, völlig verblendet, am Dschihad beteiligen. Denken, wenn sie sich da in die Gefechte hauen, dass sie ins Paradies kommen zu den 72 Jungfrauen."
Der neue griechische Finanzminister rechnet damit, dass Griechenland alle Verbindlichkeiten erlassen bekommt. Doch wenn das so einfach ginge, so Bruder "Manfredius", würde er auch den TSV-Kassierer sofort nach Trebgast in die Kulmbacher Bank schicken: "Um dort umfänglich einen Schuldenschnitt zu machen, dann hätte der TSV finanziell auch wieder was zu lachen."
Zur Bürgermeisterwahl in Harsdorf und vor allem die des stellvertretenden Gemeindeoberhaupts nahm Bruder "Manfredius" ebenfalls Stellung: "Der Bürgermeister tut in der Bevölkerung größtes Vertrauen genießen, bloß den Zweiten wollten einige Räte mal wieder abschießen. Dieses Werk ist mal wieder gründlich misslungen, denn ein Abweichler hat sich zu einer anderen Stimme durchgerungen. Man kann nur vermuten, wer sich so was traut und das Werk der Opposition gründlich versaut. Und in dem ganzen Politikbetrieb, haben ihn seine Parteifreunde jetzt leider nicht mehr lieb."
Von einem Crash in Bayreuth hatte "Manfredius" natürlich auch gehört, nachdem das Auto von Bürgermeister Günther Hübner nur noch Schrottwert hatte: "Eine junge Frau kam aus der Parklücke heraus in einem Schuss, hat dafür gesorgt, dass er seinen Passat zum Kilopreis hergeben muss. Ich nehme an, da war ein Mitarbeiter von BMW-Müller aus Hollfeld dahinter gesteckt und sorgte dafür, dass der 17-jährige VW endlich verreckt. Einen protzigen BMW tut der OB jetzt sein Eigen nennen, einen mit allen Schikanen - na, dass der sich kein normales Auto kauft, das war zu erahnen.
Dass aber seine Kollegen jetzt sagen, so ein großes Auto für einen Bürgermeister von so einer kleinen Gemaa, das ist nicht schön, naa!"
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