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Coburg

Runder Tisch soll über die Nutzung reden

Coburg — Die Diskussion, inwieweit eine andere Nutzung der HUK-Coburg-Arena möglich und sinnvoll ist, soll am Runden Tisch weitergeführt werden. Das schlägt Jürgen Heeb vor, Vorsit...
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Coburg — Die Diskussion, inwieweit eine andere Nutzung der HUK-Coburg-Arena möglich und sinnvoll ist, soll am Runden Tisch weitergeführt werden. Das schlägt Jürgen Heeb vor, Vorsitzender des Sportverbands Coburg, Stadtratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft Pro Coburg.
Heeb hatte per offenem Brief Stellung bezogen zu einem Antrag von Thomas Bittorf und Friedrich Herdan (CSU), dass die Verwaltung prüfen solle, inwieweit die HUK-Coburg-Arena noch genutzt werden könnte, um die Einnahmen zu erhöhen. Heeb lehnt eine Nutzung für Veranstaltungen des Sports ab, unter anderem deshalb, weil die Arena nicht dafür ausgelegt sei.
Im Stadtrat habe er seine Argumente nicht vorbringen können, da der Antrag gar nicht diskutiert, sondern gleich in den Geschäftsgang verwiesen worden sei, erläutert Heeb. Im Übrigen schlägt er vor, die Nutzung mit Vertretern der Vereine zu erörtern. "Die Bereitschaft der Vereine habe ich vorsorglich eingeholt und würde auch die Organisation übernehmen", schreibt Heeb in einer Mail an die Antragsteller Bittorf und Herdan. Dabei denke er nicht nur an den Sportverband, betont Heeb, dem es nach dem Vorwurf, er werfe "Nebelkerzen", auch um seine eigene Glaubwürdigkeit geht.

Heeb: Umrüstung langwierig

Heeb hatte es als zu langwierig bezeichnet, die Arena jeweils für andere Veranstaltungen umzurüsten. Bittorf hatte daraufhin vorgerechnet, dass die Halle an mehreren Wochenenden im Jahr nicht genutzt werde. "Man will auch klarmachen, dass niemand eine weitere Nutzung an unbelegten Tagen verhindern will, sondern muss die Konsequenzen einer Nutzungsänderung aufzeigen", sagt Heeb nun.
Der Antrag von Herdan und Bittorf wurde vom Stadtrat in den Geschäftsgang verwiesen. Das ist die Vorgehensweise, wenn ein Antrag in der Sitzung selbst nicht abschließend behandelt werden kann. Nun müssen verschiedene Stellen der Stadtverwaltung prüfen, welche Folgen es hätte, wenn man das Nutzungskonzept der Arena ändern würde. Da geht es um die Folgen für den Sport, um die Verträge fürs technische Gebäudemanagement, die erforderlichen Umbauten, wenn die Halle für Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen genutzt werden soll, und um die Kosten für all das. Wenn alle Informationen zusammengetragen sind, kann der Stadtrat abschließend entscheiden, ob das Nutzungskonzept für die Arena geändert werden soll oder nicht. sb

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