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Mitwitz

Rosen für die Absolventen der Montessori-Schule

Mitwitz — Als Logopädin möchte Eva-Maria Erbse einmal arbeiten. Anderen den unbeschwerten Umgang mit Sprache vermitteln, der ihr so viel Freude macht, das ist ihr Berufswunsch. Nac...
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Geschafft: Die Absolventen der Montessori-Schule Mitwitz blicken zuversichtlich in die Zukunft. Foto: privat
Geschafft: Die Absolventen der Montessori-Schule Mitwitz blicken zuversichtlich in die Zukunft. Foto: privat
Mitwitz — Als Logopädin möchte Eva-Maria Erbse einmal arbeiten. Anderen den unbeschwerten Umgang mit Sprache vermitteln, der ihr so viel Freude macht, das ist ihr Berufswunsch. Nach sechs Jahren an der Montessori-Schule Mitwitz hat sie am Freitag das Zeugnis für den Mittleren Bildungsabschluss überreicht bekommen. Eine schöne Schulzeit gehe für sie zu Ende, die ihr Dank des individuellen Eingehens der Pädagogen auf jeden Schüler viel gebracht habe. Gespannt ist sie auf die Ausbildung zur Logopädin an der Medau-Schule in Coburg.
Die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Schüler und das Lernen ohne Notendruck schätzt auch Marisa Pensel an der Montessori-Schule. Nach dreieinhalb Jahren wechselt sie an die Fachoberschule in Kulmbach, um das Abitur zu machen. Ihr Berufswunsch? Im sozialen Bereich arbeiten.
Ins Berufsleben startet Ellena Unger, die nur die zehnte Klasse an der Montessori-Schule absolviert hat. Gleich mit der ersten Bewerbung hatte sie Erfolg und erhielt eine Ausbildungsstelle als Medizinisch-Technische Assistentin an der Universitäts-Klinik in Erlangen.

Persönliche Zukunftswünsche

Insgesamt 14 Absolventen haben in diesem Jahr den Mittleren Schulabschluss an der Montessori-Schule Mitwitz erworben. Rekordverdächtig ist die Zahl von 21 Absolventen, die die 9. Klasse mit Erfolg abgeschlossen haben. Rosen und ihre Zeugnisse erhielten sie bei einer fröhlich-beschwingten Feierstunde am Freitagabend in der Aula der Schule aus den Händen von Schulleiter Mathias Schmitt und Sekundarstufenleiterin Julia Münch. Für jeden Schüler hatten die Pädagogen ein persönliches Wort und gute Wünsche.
Der Schulabschluss markiere einen Lebensabschnitt und biete die Chance für einen Neuanfang, gab der Schulleiter den Absolventen mit auf den Weg. Beim Wechsel ins Berufsleben oder an andere Schulen lernten die Schüler neue Menschen und Arbeitstechniken kennen. Auf diesem Weg wünschte er ihnen Glück und dankte ihnen für die gute Zusammenarbeit.
"Es hat Spaß gemacht, mit Euch zu arbeiten und euch durch die Herausforderungen des Mittleren Prüfungsabschlusses zu führen", meinte Sekundarstufenleiterin Julia Münch. "Wenn man es erst mal verstanden hat, ist es ja ganz einfach", habe der Kommentar der Schüler gelautet, wenn sie eine besonders schwierige Aufgabe gemeistert hatten. "Daran solltet ihr immer denken, wenn ihr meint, ihr schafft es nicht", gab sie ihnen mit auf den Weg. Auf ein "Jahr voller Eindrücke, Erlebnisse und Emotionen" blickte die Pädagogin Nadja Gehring zurück. "Egal, welche Wege ihr geht und was ihr einmal vorhabt, macht das, was ihr tut, mit Freude, dann gelingt es auch", riet sie den Absolventen.
Für den musikalischen Rahmen sorgten der Lehrer Marco Hofmann und die Schüler David Hoffmann und Hans Rübensaal. Bei einem Büfett, das das Küchenteam unter Regie von Freya Schneider gezaubert hatte, feierten die Absolventen mit ihren Familien und den Pädagogen noch lange. red
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