Eltmann

Rosen als Zeichen der Solidarität

Die Pflegestation St. Hedwig in Eltmann gedachte der verstorbenen Patienten in einem Gottesdienst. Man wolle ihnen "noch einmal Würde und Namen geben", so U...
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Die Pflegestation St. Hedwig in Eltmann gedachte der verstorbenen Patienten in einem Gottesdienst. Man wolle ihnen "noch einmal Würde und Namen geben", so Ursula Benke, die Leiterin der Sozialstation St. Hedwig zu Beginn der von den Pfarrern Bernhard Öchsner und Volkmar Gregori gestalteten ökumenischen Abendmesse in der Stadtpfarrkirche. Beide Priester gehören dem Vorstand der Sozialstation St. Hedwig an.
Ursula Benke führte aus, dass man die Verbundenheit mit den pflegenden Angehörigen dokumentieren wolle, die unter großem Aufwand und oft mit viel Belastung ihre alten und kranken Angehörigen zu Hause versorgen und für sie da sind. Viele Angehörige von Verstorbenen und pflegebedürftigen Kranken waren der Einladung gefolgt.
Beim Einzug in die Kirche hielten die Mitarbeiterinnen der Sozialstation Rosen in der Hand, die sie als Sinnbild der Solidarität und Gemeinschaft mit den Hinterbliebenen und Angehörigen vor dem Altar zu einem Strauß zusammenfügten. "Jeder Teil der Rose, von der Blüte über den Stiel bis hin zu den Dornen, steht als Symbol für die Ganzheit des Menschen", so Ursula Benke.


Das Leben nach dem Tod

Der Tod eines geliebten Menschen bedeute für die Hinterbliebenen Loslassen und Abschied nehmen. Das gleiche treffe auch auf die Mitarbeiterinnen der Sozialstation St. Hedwig zu, die ihre verstorbenen Patienten oft jahrelang gekannt und gepflegt haben.
Pfarrer Bernhard Öchsner stellte heraus, dass mit dem Tod nicht alles endet. Christen glauben daran, dass nun ein neues Leben bei Gott beginnt. Der Tod als Übergang vom irdischen Leben zu einem neuen Leben bei Gott stecke voller Hoffnung, "denn niemand fällt nach dem Tod aus Gottes Hand und seiner Liebe heraus", so Öchsner. Pfarrer Gregori fügte an: "Wir vertrauen darauf, dass sie jetzt bei Gott sind, so wie es Jesus zugesagt hat."
Für jeden der 48 im zurückliegenden Jahr verstorbenen Patienten der Sozialstation, deren Namen Ursula Benke und ihre Mitarbeiterinnen vorlasen, wurde ein Licht angezündet und auf dem Altar abgestellt. Um die Erinnerung an ihre Angehörigen wach zu halten, konnten die Hinterbliebenen dieses Licht nach der Feier mit nach Hause nehmen. ab

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