Prappach

Rosemarie und Heinrich Rambacher meistern ihr Leben "im Guten"

Artikel drucken Artikel einbetten

Prappach — "Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen und haben immer versucht, unser gemeinsames Leben im Guten zu meistern, sonst wären wir nicht so lange zusammen." Mit diesen Worten umschreiben Rosemarie und Heinrich Rambacher 50 Jahre Eheglück. Am Pfingstsamstag feierte das Prappacher Ehepaar im Kreise seiner Familie das Fest der goldenen Hochzeit. Zum Ehrentag überbrachte Haßfurts Bürgermeister Günther Werner (WG) die besten Glückwünsche.
Kennengelernt hat sich das spätere Ehepaar am Bahnhof in Haßfurt. Die junge Rosemarie hatte mit ihrer Freundin das Heimat- und Schützenfest am "Gries" in Haßfurt besucht und wartete am Bahnhof auf den Zug nach Obertheres. Und wie es der Zufall wollte, hielt sich auch der junge Heinrich Rambacher am Bahnhof auf und nutzte die Gelegenheit, um ein Auge auf seine zukünftige Braut zu werfen. Ein Jahr nach dem ersten Kennenlernen haben beide den Bund der Ehe in der Wallfahrtskirche Maria Limbach besiegelt.
Rosemarie Rambacher, eine geborene Firsching, ist in Korningen in Frankreich geboren und in Obertheres aufgewachsen. Nach ihrer Schulzeit hat sie gemeinsam mit ihrer Mutter bis zur Eheschließung im Jahre 1964 die Postagentur in Obertheres betrieben. Nach ihrem Umzug nach Prappach hat die heute 70-Jährige die Familie umsorgt, die neben den beiden Söhnen mittlerweile um die beiden Schwiegertöchter und acht Enkel angewachsen ist.

Lob für Kurierdienste

Nicht nur den privaten Blumenschmuck hegt und pflegt Rosemarie Rambacher mit großer Hingabe, sondern gemeinsam mit ihren Ehemann auch die Grünanlagen in dem Haßfurter Stadtteil Prappach. Kurierdienste der Stadt übernimmt das Ehepaar ebenfalls, wofür sich Bürgermeister Günther Werner besonders bedankte.
Heinrich Rambacher ist in Prappach aufgewachsen und hat bei der Firma Mölter in Haßfurt den Beruf des Papiermachers erlernt und dort 20 Jahre gearbeitet. Nach dem Wechsel zur Schweinfurter Firma Fichtel und Sachs war er dort 27 Jahre bis zum Eintritt in den Ruhestand beschäftigt.
Der 73-Jährige hat sich voll und ganz dem Sport verschrieben. Nicht nur als Schiedsrichter ist er noch aktiv, sondern auch als Halbmarathonläufer schnürt er weiterhin seine Sportschuhe für den TV Zeil. Beim Wässernachlauf in Wülflingen hat er in seiner Altersklasse M70 vor Kurzem den ersten Platz belegt.
Beim "Bayernlauf Cup" war Heinrich Rambacher ebenfalls erfolgreich und ist in verschiedenen bayerischen Städten, darunter München und Dachau, zehn Kilometer gelaufen. Er konnte sich in seiner Altersklasse über den Titel des Bayerischen Meisters freuen.
Einen besonderen Traum hat sich Heinrich Rambacher vor sieben Jahren erfüllt. Da reiste er für zwei Wochen nach Afrika und hat einen Lauf am Kilimandscharo bewältigt. "Es waren viele Eindrücke, die ich mit nach Hause gebracht habe", schwärmt der Jubilar von der Erfüllung seines Traumes, von dem er heute noch zehrt.

Gesundheit und die Familie

Das sportliche Talent hat er seinen Söhnen und Enkelkindern vererbt. Enkel Lukas pfeift mit seinen 14 Jahren auch schon Fußballspiele, um so sein Taschengeld aufzubessern.
Das Jubelpaar wünscht sich noch ein paar gemeinsame Jahre, die sie in Gesundheit verbringen dürfen. Denn die Gesundheit und das Glück der Familie bezeichnen die Jubilare als wichtigste Elemente im Leben. cr


Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren