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Rödental
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Rödentals rasante Entwicklung

Für 2018 gibt es wieder einen Kalender mit alten Ansichten.
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Bürgermeister Marco Steiner (links) zeigt den Jahreskalender 2018 von Bernd Schneider (Mitte) und Werner Noll, der wieder Geld für einen guten Zweck einbringen soll. Foto: Rainer Lutz
Bürgermeister Marco Steiner (links) zeigt den Jahreskalender 2018 von Bernd Schneider (Mitte) und Werner Noll, der wieder Geld für einen guten Zweck einbringen soll. Foto: Rainer Lutz
Sie haben es wieder getan. Wie seit vielen Jahren brachten Bernd Schneider und Werner Noll von den Sammler- und Briefmarkenfreunden Rödental auch in diesem Jahr einen Kalender mit alten Ansichten heraus, den sie jetzt Bürgermeister Marco Steiner vorstellten. Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender ist wie immer für einen guten Zweck gedacht. "Im vergangenen Jahr haben wir an die Kirche St. Johannis gespendet", sagt Bernd Schneider. Das Kirchenjubiläum wurde mit 500 Euro unterstützt. Dafür hatten die beiden Kalenderautoren allerdings den Erlös aus zwei Jahren gebündelt. Wofür die Spende diesmal verwendet wird, steht noch nicht fest.


Verkauf an vielen Stellen

Er wird beim Kunsthandwerker Markt an der Domäne Oeslau mit angeboten, der am Sonntag, 25. Juni stattfindet. Allerdings liegt er auch im Rathaus aus und bei Schreibwaren Hofmann und der Buchhandlung Stache. Der Preis bleibt bei 6,50 Euro. Die Auflage beträgt 180 Exemplare.
Die Motivauswahl will wohl überlegt sein. Wenn die Bilder aus dem gesamten Stadtgebiet kommen, fällt nach der Erfahrung der beiden Kalendermacher die Nachfrage bescheidener aus. "Die Leute sagen dann, wegen einem Bild aus meinem Dorf kauf ich nicht den ganzen Kalender", erzählt Schneider. Wird zu stark gebündelt, bündelt sich aber auch das Interesse. Eine schwierige Frage also, die richtige Auswahl zu finden.
Die neueste Ausgabe dürfte breites Interesse finden. Denn die Fotos und Ansichtskarten aus dem alten Rödental zeigen sehr eindrucksvoll die rasante Entwicklung, die die Stadt genommen hat.
Der Lindenplatz und der ihn umgebende Teil des alten Oeslau dürfte auf den Aufnahmen aus den 1960er Jahren für viele jüngere Leute heute kaum noch zu erkennen sein. Manche Bilder zeigen Gebäude, die heute nicht mehr stehen, andere Baugebiete, wie etwa den Mahnberg, die noch vor gar nicht langer Zeit völlig unbebaut waren.


Bürgermeister begeistert

Nach dem ersten Durchblättern ist Bürgermeister Marco Steiner überzeugt: "Da ist wieder eine tolle Auswahl gelungen. Bei vielen Bildern werden auch alteingesessene Rödentaler ganz schön rätseln müssen, wo das aufgenommen wurde."