Bayreuth

Riesenärger mit dem Schiri

Bayreuth — Die Bayreuther Eishockey-Seele hat sich nach der zweiten Niederlage im Play-Off-Halbfinale der Oberliga Süd gegen den EHC Freiburg immer noch nicht beruhigt. In der Krit...
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Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller musste in Spiel 2 gegen Freiburg auf die Tribüne. Foto: Mularczyk
Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller musste in Spiel 2 gegen Freiburg auf die Tribüne. Foto: Mularczyk
Bayreuth — Die Bayreuther Eishockey-Seele hat sich nach der zweiten Niederlage im Play-Off-Halbfinale der Oberliga Süd gegen den EHC Freiburg immer noch nicht beruhigt. In der Kritik stand vor allem der Schiedsrichter Hatz, der die Oberfranken mit seinen Entscheidungen gegen sich aufbrachte. Nach dem 1:4 in Freiburg und der 3:6-Heimpleite am Sonntag brauchen die Bayreuther heute in Freiburg unbedingt einen Sieg, um ein viertes Spiel vor eigenem Publikum zu erzwingen.
Es war eigentlich alles angerichtet für ein großes Eishockeyspiel. Ein gut besuchter Tigerkäfig (2300 Zuschauer) mit einer stattlichen Anzahl an Gästefans vom EHC Freiburg und eine hoch motivierte Bayreuther Mannschaft. Doch bevor beide Teams richtig warm wurden, übernahm schon der heillos überforderte Schiedsrichter Hatz die Hauptrolle. Mit Strafen nach dem Zufallsprinzip oder der außer Kraft gesetzten Verursacherregel brachte er die Gäste immer wieder in Überzahl, die diese mit klasse Passspiel zu hochkarätigen Chancen nutzten.
Das Stadionrund brodelte, wie es bei den als eher etwas zurückhaltend bekannten Bayreuther Eishockey-Fans selten der Fall ist. Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller echauffierte sich derart, dass er zu Beginn des Schlussdrittels auf die Tribüne musste. Die Bayreuther kämpften sich nach einem 0:3-Rückstand zwar auf 3:3 heran, liefen dann aber in ihrer Euphorie in Konter und verloren mit 3:6.
Heute in Freiburg hoffen die Bayreuther auf einen Schiedsrichter anderen Kalibers. bis

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