Unterleinleiter

Riediger wünscht sich engagierte und selbstbewusste Bürger

von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank Unterleinleiter — Bei einer Bürgerversammlung in Unterleinleiter ermutigte Bürgermeister Gerhard Riediger (NWG) die Besucher, ihm ihre Sorg...
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Gerhard Riediger
Gerhard Riediger
von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Unterleinleiter — Bei einer Bürgerversammlung in Unterleinleiter ermutigte Bürgermeister Gerhard Riediger (NWG) die Besucher, ihm ihre Sorgen, Wünsche und Ideen in den Sprechstunden im Rathaus vorzutragen. Riediger versprach, diese anschließend auch im Gemeinderat zur Sprache zu bringen. Dieses Vorgehen entspreche seiner Vorstellung einer gelebten Demokratie.
Riediger dankte an diesem Abend allen Mitbürgern, die Ideen, Tatkraft und viel Elan in ihre Heimatgemeinde investieren. Er adressierte mit diesem Lob die ortsansässigen Unternehmer und Vereine. "Mit diesen gemeinsamen Anstrengungen haben wir in Unterleinleiter und Dürrbrunn schon viel bewegen können", sagte Riediger.
Als ein Beispiel für die Fortschritte in der örtlichen Infrastruktur nannte Riediger unter anderem den Dorfladen, mit dem gerade die älteren Dorfbewohner wieder ein Stück Heimat zurückbekommen hätten. Sie hätten nun wieder die Möglichkeit, sich direkt im Ort mit dem Nötigsten zu versorgen. Aber für das laufende und kommende Jahr stellte Riediger Investitionen in Aussicht: in die Ausrüstung der beiden Ortsfeuerwehren zum Beispiel.

Zukunft des Bushäuschens

Die Feuerwehr von Unterleinleiter soll in diesem Zusammenhang ein neues Einsatzfahrzeug bekommen.
Die einzige Anfrage aus dem Kreis der Zuhörer beschäftigte sich mit der Zukunft des ehemaligen Bahnhofhäuschen, das einmal für die als Jugendtreff vorgesehen war, aber schon seit längerem ungenutzt vor sich hin dämmert. Dazu sagte FWG-Gemeinderätin Alexandra Ott in ihrer Eigenschaft als Jugendbeauftragte, dass noch im Mai ein Treffen mit Jugendlichen und dem Kreisjugendpfleger Christian Kohlert geplant sei.
Dann will man die Möglichkeiten einer Nutzung des gemeindlichen Gebäudes durch Jugendlichen erörtern. Berücksichtigt werden müssen dann auch nachbarschaftlichen Empfindlichkeiten - ein Anlieger hatte bereits gegen den Antrag auf Umnutzung Einspruch angekündigt. Er wehrt sich gegen drohenden Lärm.
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