Burgebrach

Richtfest für ein Backhaus auf dem Schulgelände in Burgebrach

Burgebrach — Die Ganztagsklassen der Mittelschule Burgebrach errichten im Zuge eines Projekts ein Backhaus auf dem Schulgelände. Nun konnten die Rohbauarbeiten und der Dachstuhl fe...
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Tolles Wetter krönte das Richtfest. Foto: Jürgen Poppendörfer
Tolles Wetter krönte das Richtfest. Foto: Jürgen Poppendörfer
Burgebrach — Die Ganztagsklassen der Mittelschule Burgebrach errichten im Zuge eines Projekts ein Backhaus auf dem Schulgelände. Nun konnten die Rohbauarbeiten und der Dachstuhl fertig gestellt werden. Außerdem wurde bereits der eigentliche Ofen eingebaut.
Das Projekt wird durch die Regierung Oberfranken als eine Maßnahme "Praxis an Mittelschulen" unterstützt. Die Schule arbeitet eng mit ortsansässigen Firmen zusammen. Der Abschluss der wichtigen Bauabschnitte wurde nun bei einem Richtfest gefeiert. Der Zimmermeister zelebrierte verschiedene Rituale, unter anderem trug er den Richtspruch vor. Er dankte dem Bauherrn und Planern und wünschte ihnen Glück und Segen. Im Anschluss warf er ein Glas Wein vom Dach. Zerbricht es am Boden, bringt es dem Bauherrn Glück. Bleibt es hingegen heil, wird das als Unglück angesehen. Das Glas zerbrach! Gespannt verfolgten alle Schülerinnen und Schüler diese besondere Zeremonie. Anschließend wurde entsprechend gefeiert.
Der Schule ist es ein Anliegen, Lerninhalte mit der Lebenswirklichkeit der Schüler zu verbinden. Dass das auch noch Freude macht, zeigt die Aussage eines Schülers der 7. Klasse: "So habe ich mir Schule immer vorgestellt!" Einige Schüler erscheinen mit Arbeitskleidung und Zollstock in der Tasche auf der Baustelle.
Was das Backhaus angeht, stehen im nächsten Schritt die Verputzarbeiten an. "Wir hätten das Backhaus noch größer bauen können, so viele Schüler wollen da mitmachen!", sagte eine Lehrkraft. Schade nur, dass das Projekt bald abgeschlossen ist.
Dann geht es aber mit dem Backen von Brot, Pizza oder anderen Leckereien weiter. Auch hier will die Schule externe Fachleute einbinden. Schüler und Lehrer denken darüber nach, die Backwaren über eine Schülerfirma zu vertreiben. red

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