LKR Erlangen-Höchstadt

Reserven geben den Ton an

Acht zweite Mannschaften müsste der ASV Möhrendorf hinter sich lassen, um den direkten Aufstieg in die Kreisliga zu schaffen, doch die Reserven der Kreiskla...
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Acht zweite Mannschaften müsste der ASV Möhrendorf hinter sich lassen, um den direkten Aufstieg in die Kreisliga zu schaffen, doch die Reserven der Kreisklasse 1 ER/PEG sind alles andere als Kanonenfutter. Der SC Eltersdorf ist der Unterbau eines Bayernliga-Teams, der Baiersdorfer SV, ATSV Erlangen und FSV Erlangen-Bruck können sich an Landesliga-Akteuren bedienen und der TV 48 Erlangen, die SpVgg Erlangen und die SpVgg Heßdorf haben immerhin eine Bezirksliga-Elf im Verein. Beinahe wäre auch der SC Adelsdorf in der Bezirksliga gelandet, doch nur der Reserve gelang der Aufstieg - eben in diese Kreisklasse 1.
"Es wird definitiv schwerer als in den letzten zwei Jahren, aber wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken", sagt Möhrendorfs Spielertrainer Heinz Halmer, dessen Team vergangene Saison Hemhofen und Oesdorf den Vortritt lassen musste. Damals waren lediglich drei dritte Mannschaften in der Spielklasse.
Der ASV Höchstadt scheiterte zwar in der ersten Pokalrunde, doch Gegner beim 0:3 war der Topfavorit der Kreisliga 1, der ASV Weisendorf. "Wir wollen unter die ersten Fünf kommen", sagt Abteilungsleiter Norbert Oppelt, schränkt aber ein, dass eine Prognose angesichts der vielen Reserven schwierig sei. Sein Vorschlag: "Es gibt 14 Reserven in den Kreisklassen. Warum steckt man die nicht in eine Gruppe?"
Für den Hammerbacher SV dürfte die Wiederholung oder gar Überbietung des letztjährigen fünften Platzes keine leichte Sache werden. Der TSV Vestenbergsgreuth muss unter Neu-Trainer Gezim Feta eine ähnlich brenzlige Saison wie 2015/2016 befürchten. rup

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