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Herzogenaurach

Reparieren ist oft besser als wegwerfen

Vom jüngsten Treffen des Männerforums der evangelischen Kirchengemeinde Herzogenaurach haben 20 Besucher viele Ideen und praktische Anregungen zu einem Them...
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Vom jüngsten Treffen des Männerforums der evangelischen Kirchengemeinde Herzogenaurach haben 20 Besucher viele Ideen und praktische Anregungen zu einem Thema mit nach Hause genommen, das Männern meist sehr vertraut ist: das Reparieren. Als Einstimmung ins Thema ließ Uli Hellmold im Video Wolfgang Heckl, den Leiter des Deutschen Museums in München, zu Wort kommen, der mit seinem Buch "Kultur der Reparatur" auf die Bedeutung des Reparierens hinweist. Die Broschüre "Reparieren" wurde ausführlicher vorgestellt, sie kann heruntergeladen werden unter www.reparatur-initiativen.de/post/broschuere/.
Die gesellschaftliche Bedeutung reparaturfähiger, wartungsfreundlicher und wiederverwertbarer Qualitätsprodukte machten Misereor und Brot für die Welt mit ihren Studien "Zukunftsfähiges Deutschland" 1996 bzw. 2008 deutlich. Neben Sparsamkeit (haushälterischer Umgang mit Ressourcen), Regionalorientierung und gemeinsamer Nutzung (Gebrauchsintensität statt Ressourcenintensität) nannten sie Langlebigkeit (lange Nutzungsdauer der Produkte) als die wichtigste Komponente zukunftsfähigen Handelns.
Werner Zimmermann vom Herzogenauracher Seniorenbüro berichtete, dass die ehrenamtlichen Senioren auch eine Art Repair-Café gegründet haben. In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass YouTube sehr hilfreich bei Reparaturen sein kann. Ebay kann zu sehr preisgünstigen Ersatzteilen verhelfen. Als Blick in die Zukunft zeigte Uli Hellmold mit einem Video, wie in China mit einem
3-D-Drucker eine sechs Meter hohe Prachtvilla gebaut wird.
Gotthard Eichstädt
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