Rentweinsdorf

Rentweinsdorfer haben Konfirmationsversprechen über Jahrzehnte hinweg nicht vergessen

Rentweinsdorf — Der vergangene Sonntag war ein besonderes Fest in der Kirchengemeinde Rentweinsdorf. Das ganze Dorf stand im Zeichen der goldenen, diamanten...
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Die Jubelkonfirmanden, die 1955 und 1956 eingesegnet wurden und ihre diamantene Konfirmation feierten
Die Jubelkonfirmanden, die 1955 und 1956 eingesegnet wurden und ihre diamantene Konfirmation feierten
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Rentweinsdorf — Der vergangene Sonntag war ein besonderes Fest in der Kirchengemeinde Rentweinsdorf. Das ganze Dorf stand im Zeichen der goldenen, diamantenen und eisernen Konfirmation. Die Erinnerung an ihre Konfirmation vor 50, 60 und 65 Jahren feierten etwa 80 Jubelkonfirmanden, die teilweise aus verschiedenen Gebieten Deutschlands angereist waren.
Der Festtag begann mit einem Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche, in der man vor Jahrzehnten als vollwertige Gemeindeglieder in der evangelisch-lutherischen Kirche aufgenommen wurde. Pfarrer Hans Körner beleuchtete in seiner Predigt das Weltgeschehen und die Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte, in die die eigene Lebensgeschichte der Jubilare eingebettet ist. Er verwies auf die erlebten guten Stationen des Lebens, aber auch auf die schmerzhaften Erlebnisse und das nicht Gelungene im Leben. An diesem Tag wolle man sich allerdings erinnern, dass da einer mal versprochen hat: "Ich gehe deinen Weg mit, ich stehe an deiner Seite."


Nochmals Frage des Glaubens

Die Jubelkonfirmation bringe noch einmal intensiv die Frage nach Gott und die Frage des Glaubens auf den Tisch. Nicht nur die Jubelkonfirmanden hätten einst ein Versprechen abgelegt, auch Gott habe ein ganz großes "Ja" gegeben.
Beim Festgottesdienst las Edith Müller-Bardorff das Evangelium und Walter Dold an der Orgel, sowie der Posaunenchor, Leitung Gerhard Sperber, sorgten für die musikalische Umrahmung, während Lektorin Ulrike Stadter und Mesnerin Ilse Rödel bei der Austeilung des Abendmahls behilflich waren.
Am Nachmittag des Festtages fand im voll besetzten Marktsaal eine fröhliche Wiedersehensfeier mit vielen Gesprächen untereinander statt, wobei der Pfarrer Körner und seine Ehefrau Maria einige Lieder vortrugen und eine Musikgruppe aus den Reihen der Jubilare für Unterhaltung sorgte.
An der Feier der Jubelkonfirmation nahmen teil:
Konfirmandenjahrgang 1965: Werner Pickel, Hans Sperber, Siegfried Oppel, Werner Hauck, Klaus Dinkel, Friedrich Bock, Hans von Rotenhan, Berthold Appelmann, Manfred Waltes, Siegfried Hohnhausen, Heidi Kupfer ( geb. Beck), Linda Ketz (Sperber), Renate Becker (Pfeufer), Anne Olbrich (Sperber), Gisela Geiling (Werner), Gisela Vogel (Vetter), Hildegard Schmid (Zürl), Lore Bär (Lindert), Ingrid Schad (Müller), Renate Guba (Kreyer) und Hella Denninger (Burkhard).
Konfirmandenjahrgang 1966: Georg Dürr, Kurt Paulus, Max Hauck, Irmgard Ruhammer (Schad), Elisabeth Endres (Schulz), Irma Olbrich ((Hegen), Wiltrud Hrabak (Reuß), Erika Gebhardt (Gambichler), Sieglinde Martin (Hauck), Erika Sauerteig (Zürl), Inge Schwarz (Elflein), Elli Krell (Schorn) und Gudrun Ullmann (Schönmann).
Konfirmandenjahrgang 1955:
Karl Martin, Werner Zürl, Manfred Elflein, Friedel Weier, Hermann Zapf, Kurt Bogendörfer, Heinz Eller, Christa Werse (Rösel), Gunda Kettler (Bauer), Erika Kestel (Schmitt), Brunhilde Lorenz (Schlaug), Helga Bär (Bächer) und Heidi Borschert (Schad).
Konfirmandenjahrgang 1956:
Dieter Roth, Adolf Iffland, Georg Nembach, Kurt Brandl, Herbert Büschel, Dr. Robert Laacke, Irmgard Scheunemann (Laacke), Irmgard Hartleb (Sperber), Bärbel Schmitt (Hildebrand), Elisabeth Müller (Will), Edith Müller-Bardorff (Schlaug), Heidemarie Franz (Elflein) und als Gäste Rosi Kramm-Tschuschke und Hannelore Hellwig.
Konfirmandenjahrgang 1951:
Michael Bauer, Herbert Hauck, Wilhelm Nembach, Luise Bucklisch (Schorn), Helga Schnitzer (Horn), Dora Elflein (Will) und Helga Cron (Kilian).
Konfirmandenjahrgang 1950:
Alfred Platsch, Fritz Platsch, Rudolf Grimmer, Hans Zapf, Heinrich Schleicher, Ottmar Martin, Günther Elflein, Helene Ostertag (Schneider), Hilde Rügheimer (Hauck), Luise Lang (Städtler) und Margarete Weis.

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