Steinwiesen

Renoviertes Rollenbergkreuz neu gesegnet

Hoch steht das schmiedeeiserne Kreuz mit dem Korpus des gekreuzigten Christus über der Marktgemeinde Steinwiesen. Es grüßt ins Tal und hält auf dem Rollenbe...
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Pfarrer Richard Reis spricht die Segensgebete am restaurierten Kreuz auf dem Rollenberg. Foto: S. Deuerling
Pfarrer Richard Reis spricht die Segensgebete am restaurierten Kreuz auf dem Rollenberg. Foto: S. Deuerling
Hoch steht das schmiedeeiserne Kreuz mit dem Korpus des gekreuzigten Christus über der Marktgemeinde Steinwiesen. Es grüßt ins Tal und hält auf dem Rollenbergfelsen die Wacht über Mensch und Tier. Seit 125 Jahren ist es eines der Wahrzeichen des Ortes.
Doch seit einiger Zeit haben Baum- und Strauchbewuchs den Felsen erobert und das Flurkreuz vom Ort aus gesehen sozusagen unsichtbar werden lassen. Nun ist der Rollenbergfelsen wieder sauber und gut vom Tal aus zu sehen und das Kreuz erstrahlt in neuer Pracht über Steinwiesen.
Für Pfarrer Richard Reis war es eine besondere Freude, das renovierte Flurkreuz neu zu segnen. "Nun hängt der renovierte Herrgott wieder an seinem Platz wie seit 125 Jahren. Es ist nicht nur ein schönes Kleinod unserer Marktgemeinde, sondern ein sichtbares Zeichen für die Liebe Gottes, der sich für uns hat durchbohren lassen", so der Geistliche. Spätabends hallte dann noch der Abendgruß vom Felsen, gespielt von Frank Hauck und Carolin Kremer auf ihren Trompeten. Der Feierstunde folgte ein gemütliches Beisammensein mit dem Musikverein Steinwiesen. Bürgermeister Gerhard Wunder dankte besonders Siegfried Petrikowski, der vor einem Jahr die Initiative zur Freilegung des Rollenbergfelsens ergriffen hatte. Er bezeichnete Petrikowski als Motor des Projektes, nun hat dieser die Patenschaft an den Frankenwaldverein, Ortsgruppe Steinwiesen, weitergegeben. Mit dem Bauhof werden sie dafür sorgen, dass der Rollenbergfelsen und das Kreuz immer vom Ort aus zu sehen sind. Für das Kreuz sind bisher etwa 3500 Euro an Kosten entstanden - inklusive der Restaurierung, die im Atelier von Petra Zenkel-Schirmer durchgeführt wurde. An Spenden für das Kreuz sind 805 Euro eingegangen. Rollenbergpate Petrikowski sagte, dass man 151 Bäume und Sträucher entfernt und 328 Arbeitsstunden aufgewendet habe. sd
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