Kulmbach

Reise in die alte Heimat

Kulmbach — Eine Reise nach Transsilvanien, das "Land hinter den Wäldern", unternahmen Mitglieder des Kiwanis-Clubs. Sabine Bordon wurde in der Nähe von Hermannstadt geboren und ist...
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Die Kulmbacher Reisegruppe in Rumänien Foto: privat
Die Kulmbacher Reisegruppe in Rumänien Foto: privat
Kulmbach — Eine Reise nach Transsilvanien, das "Land hinter den Wäldern", unternahmen Mitglieder des Kiwanis-Clubs. Sabine Bordon wurde in der Nähe von Hermannstadt geboren und ist im Alter von elf Jahren mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach dem Sturz des Ceausescu-Regimes nach Deutschland ausgewandert.
Sie hat seitdem ihre Heimat nicht mehr wieder gesehen - was den Ausschlag dafür gab, mit Kiwanis eine Reise dorthin zu unternehmen. Nach Kronstadt ging es in den Ort Bran, bekanntgeworden durch das "Dracula-Schloss", das ebenfalls besichtigt wurde.
Das Dorf Viscri (Deutsch-Weißkirch) mit seinen sächsischen Höfen stellt ein Musterbeispiel eines sächsischen Dorfes mit Kirchenburg dar, aber es scheint, als ob dort die Zeit stehengeblieben ist.
Auch die Festungs-Stadt Schäßburg, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Stadt Rumäniens, wurde besichtigt. Die Altstadt "die Burg" steht auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Birthälm, die bedeutendste sächsische Kirchenburg -ebenfalls Unesco Weltkulturerbe - stand anschließend auf dem Programm.
In Hermannstadt, Europa-Kulturstadt 2007, wurden nach der Einführung in die Geschichte der Stadt bei einem Stadtrundgang die wichtigsten der vielen interessanten Bauwerke angeschaut. Der jetzige Präsident Klaus Johannis, der in den Jahren von 2000 bis 2014 hier Bürgermeister war, hat die Stadt bis zur Aufnahme Rumäniens in die EU im Jahr 2007 prächtig herausgeputzt.
Ein Abstecher führt nach Cisnadioara/Michelsberg, zur Evangelischen Kirche und der mittelalterlichen Burg, die ein wunderbares Panorama für Fotos bot. In Cisnadie/Heltau besuchte man eine der schönsten Kirchenburgen in Siebenbürgen, die gegen die Bedrohung durch die Türken vom 15. bis zum 17. Jahrhundert errichtet wurde.
Im Hermannstädter Randgebiet war dann der Geburtsort von Sabine Bordon das Ziel. Die "Transfagarasan", eine der spektakulärsten Bergstraßen Europas führte später bis hinauf zum Gletschersee Balea auf 2042 Metern Höhe, bevor die Reise in Bukarest zu Ende ging. red

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