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Reifenberg

Reifenberger Wehr hat einen hohen Frauenanteil

Reifenberg — Kommandant Michael Sitter und sein Stellvertreter Gerhard Lang haben weiterhin das Sagen bei der aktiven Truppe der Freiwilligen Feuerwehr Reifenberg. Bei den Neuwahle...
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Gratulationen nach der Kommandantenwahl (von links) : Adjutant Gerhard Lang, Bürgermeister Gerhard Amon, Kommandant Michael Sitter und Kreisbrandinspektor Georg Henkel  Foto: Heidi Amon
Gratulationen nach der Kommandantenwahl (von links) : Adjutant Gerhard Lang, Bürgermeister Gerhard Amon, Kommandant Michael Sitter und Kreisbrandinspektor Georg Henkel Foto: Heidi Amon
Reifenberg — Kommandant Michael Sitter und sein Stellvertreter Gerhard Lang haben weiterhin das Sagen bei der aktiven Truppe der Freiwilligen Feuerwehr Reifenberg. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Dienst- und Jahreshauptversammlung wurden Sitter und Lang für die nächsten sechs Jahre wieder als Kommandant und Adjutant bestimmt.
Außer der Absperrung beim Fränkische-Schweiz-Marathon gab es keine größeren Einsätze, blickte Kommandant Sitter zurück und freute sich, dass er Hannes Ruderich als neuen Feuerwehrmann in den aktiven Dienst aufnehmen konnte, so dass jetzt derzeit in der kleinen Wehr 28 Aktive, davon elf weiblich, Feuerwehrdienst leisten. "Das Erstaunliche dabei ist, und was man nicht überall vorfindet", so Kreisbrandinspektor Georg Henkel dazu, "dass die Reifenberger Feuerwehr einen 40-prozentigen Frauenanteil aufweist". Er lobte die gute Weiterbildung bei der Wehr sowie die regelmäßige Durchführung von Leistungsprüfungen. Als es um die Einführung des Digitalfunks ab 2015 ging, zerstreute Henkel die Bedenken unter den Aktiven und meinte: "Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird". Gleichzeitig appellierte er an die Frauen und Männer, die Gelegenheit zur Ausbildung als moduler Truppmann zu nutzen und sich unbedingt noch zum Truppführerlehrgang anzumelden.
Auch Bürgermeister Gerhard Amon, der die Dienstversammlung leitete, zollte der Wehr seine Anerkennung und dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz .
Mit den 32 Anwesenden blickte dann Vorsitzender Otto Sitter auf ein reges Vereinsjahr zurück. Als größtes Ereignis ist den 80 Mitgliedern das 100. Jubiläum ihrer Feuerwehr im Mai in Erinnerung geblieben. "Ich glaube, es war ein gelungenes Feuerwehrfest", freute sich Sitter im Nachhinein. Doch 2014 wurde nicht nur gefeiert, es wurde auch gearbeitet. Denn das vergangene Jahr, so Sitter, stand für die Feuerwehrleute neben den Festlichkeiten ganz im Zeichen der Renovierung ihres Feuerwehrhauses. Auch heuer will man mit den Renovierungsarbeiten weitermachen, und zudem soll eine Küchenzeile angeschafft werden. dia

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