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Coburg

Regiomed-Kliniken erwirtschaften satten Überschuss

Ein erfreuliches Jahresergebnis konnte jetzt bei einer Aufsichtsratssitzung des Regiomed-Konzerns präsentiert werden. Der Klinikverbund, zu dem auch das Kli...
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Ein erfreuliches Jahresergebnis konnte jetzt bei einer Aufsichtsratssitzung des Regiomed-Konzerns präsentiert werden. Der Klinikverbund, zu dem auch das Klinikum Coburg und das Krankenhaus Neustadt gehören, könne "optimistisch die Zukunft blicken", heißt es in einer Pressemitteilung. Und: Obwohl sich der Krankenhausmarkt stark verändert habe und viele, vor allem kommunale Kliniken mit einem negativen Jahresergebnis und fehlenden Investitionsmitteln zu kämpfen hätten, "meistere" der Regiomed-Konzern die Herausforderungen "mit Bravour".
Laut Pressemitteilung konnte auch im Geschäftsjahr 2015 wieder ein positives Jahresergebnis erzielt werden, nämlich insgesamt ein Überschuss von rund 7,4 Millionen Euro.
Wie auch schon das Jahr 2014 sei das abgelaufene Geschäftsjahr ebenfalls geprägt gewesen von bedeutenden Festlegungen zur strategischen Weiterentwicklung des Verbundes und zur Festigung der regionalen Gesundheitsversorgung in der Region zwischen Obermain und Rennsteig. Umso zufriedener zeigte sich der Aufsichtsrat mit der erfolgreichen Entwicklung, wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Coburgs Landrat Michael Busch (SPD), erklärte.
Da der medizinische Nachwuchs durch die Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg nicht annähernd den Bedarf mehr deckte, habe sich Regiomed entschlossen, "aktiv zu handeln". Um den Verbund auch im ärztlichen Bereich zukunftsfähig aufzustellen, werden ab Oktober 25 Medizinstudenten das bilinguale Studium in Kooperation mit der Universität Split (Kroatien) beginnen. Hierbei setze Regiomed auf die "hervorragende Ausbildung" in Split, wie es in der Pressemitteilung heißt. Die Regiomed-Kliniken in Coburg und Lichtenfels würden durch die Kooperation somit nun als "Ausbildungsstätte der Medical School Regiomed in Kooperation mit der Universität Split" geführt. Aber auch weiterhin könnten Medizinstudenten anderer Hochschulen Bestandteile ihres Studiums bei Regiomed absolvieren.


Kooperation mit Sozialstiftung

Eine weitere Kooperation wurde mit der Sozialstiftung Bamberg eingegangen. Durch die Zusammenarbeit von Regiomed und der Sozialstiftung soll eine gemeinsame Laborversorgung möglich werden. Notwendige Laborleistungen für Kliniken und medizinische Versorgungszentren können dadurch nicht nur günstiger abgebildet werden, sondern Regiomed erreiche dadurch auch eine qualitative Aufwertung der Leistungen.
Und noch zwei Personalien: Michael Jung, Geschäftsführer Personal, und Roy Hönemann, Geschäftsführer operatives Geschäft, werden dem Verbund weitere fünf Jahre erhalten bleiben. Gemeinsam bilden sie weiterhin mit Joachim Bovelet und dem Geschäftsführer Finanzen, Thomas Hergt, die Leitung der Regiomed-Kliniken. ct

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