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Redwitz

Redwitzer Internetnutzer sollen bald durchs schnelle Netz surfen

Inhalt und Ziel eines Glasfaser Masterplans für das gesamte Gemeindegebiet war das Thema der ersten Redwitzer Gemeinderatssitzung im neuen Jahr. Bürgermeist...
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Inhalt und Ziel eines Glasfaser Masterplans für das gesamte Gemeindegebiet war das Thema der ersten Redwitzer Gemeinderatssitzung im neuen Jahr.
Bürgermeister Christian Mrosek schickte voraus, dass die Gemeinde aus dem Förderprogramm des Bundes zur Unterstützung des Breitbandausbaus einen Betrag von bis zu 40 000 Euro für Beratungs- und Planungsleistungen zur Erstellung eines flächendeckenden Glasfaser-Masterplans erhalte. Der Auftrag wurde an die Firma Reuther NetConsulting vergeben. Siegbert Reuther von der Firma Reuther NetConsulting informierte, dass eine hausgenaue Zusammenfassung sowie die Mitnutzungs- und das Mitverlegungspotenzial erstellt werden. Das Ergebnis werde in GIS-Format vorgestellt. Die Förderfähigkeit bestehe bei weniger als 30 Mbit/s. Reuther traf die Feststellung, dass jedes Haus künftig einen direkten Glasfaseranschluss in die digitale Welt benötige.
Der FTTB-Ausbau erfolge entweder in einem Zug oder nach und nach. Der FTTB-Masterplan zeige unter anderem, welches Material an welcher Stelle verlegt werden müsse, damit ein strukturiertes, flächendeckendes und wirtschaftlich optimiertes Glasfasernetz in jedes Haus entsteht. Der Plan sei verbindlich für alle Tiefbaumaßnahmen und alle TK-Infrastruktur-Errichter. In der Gemeinde Redwitz sei nach Inbetriebnahme des aktuellen Ausbaus, geplant Juni 2017, jedes Haus mit mindestens 30 Mbit/s Downstream erschlossen.


Sanierungsgebiet festgelegt

Der Gemeinderat erließ folgend eine Satzung zur Änderung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Ortskern Redwitz a. d. Rodach". Die Fortschreibung der vorbereitenden Untersuchung schlage vor, das Sanierungsgebiet von bisher 12,5 Hektar auf 17,73 Hektar zu erweitern. Die Erweiterung betrifft folgende vier Stellen: den Bereich der Einmündung Hauptstraße in die Staatsstraße; eine zusätzliche Fläche um den Standort des aktuellen Bürgertreffs (Altes Café) im Hinblick auf mögliche Maßnahmen an diesem Standort nach Entwicklung des neuen Bürgertreffs in der Gutmann-Immobilie; mit hinzugenommen wurde im östlichen Bereich der alte Siedlungsbereich zwischen Staatsstraße und Gries sowie eine langgestreckte Erweiterung in östlicher Richtung, um die neu angelegte Skater-Anlage in das Sanierungsgebiet einzubeziehen. Zukünftig soll verstärkt in diesem Zusammenhang Jugendarbeit betrieben werden. Um diese Gebiete mit einzubeziehen, sei ein förmlicher Satzungsbeschluss notwendig, dem das Gremium zustimmte.


Kommandanten treten zurück

Zum Neubau einer Zweifach-Turnhalle und der eventuellen Aufnahme von Planungskosten (Leistungsphasen 1 und 2 HOAI) in den Haushalt 2017 habe der Finanzausschuss vorgeschlagen, dass man nicht nur eine Kostenschätzung, sondern einen Vorentwurf mit einer Kostenberechnung beauftragen sollte, um genauere Kosten zu bekommen. Die Kosten für Leistungsphasen 1 und 2 werden auf circa 25 000 Euro geschätzt. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.
Bürgermeister Mrosek gab die Rücktritte des Kommandanten und des stellvertretenden Kommandanten der FF Trainau, Karl-Heinz Rittmann und Michael Göldel, zur nächsten Jahreshauptversammlung bekannt. Neuwahlen finden bei der Jahreshauptversammlung am 11. Februar statt.
Der Bürgermeister teilte den Zwischenbericht zum Seniorenbus nach der Umstellung der Fahrzeit auf Donnerstag mit. Seitdem habe sich die Zahl der Fahrgäste erhöht, mit zunehmender Tendenz. Der Donnerstag sollte deshalb beibehalten werden.

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