Kirchlauter

Rainer Kirchner holt zwei Klassensiege

Langstreckenläufer Rainer Kirchner aus Kirchlauter besticht derzeit durch seine gute Form und landete beim Maintal-Ultratrail "MTUT" auf dem Siegerpodest mi...
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Rainer Kirchner (rechts) holte sich Klassensiege in Veitshöchheim und am Brombachsee.  Foto: G. Geiling
Rainer Kirchner (rechts) holte sich Klassensiege in Veitshöchheim und am Brombachsee. Foto: G. Geiling
Langstreckenläufer Rainer Kirchner aus Kirchlauter besticht derzeit durch seine gute Form und landete beim Maintal-Ultratrail "MTUT" auf dem Siegerpodest mit dem ersten Platz in der Altersklasse M40 und dem zweiten in der Gesamtwertung. Die 28 Kilometer lief er in beachtlichen 2:07:24 Stunden.
Bereits zuvor absolvierte er den Halbmarathon am Brombachsee und kam über die Distanz von 21,1 km bei 883 Startern auf den siebten Platz, während er in der Altersklasse M 40 sogar Sieger wurde. Noch besser lief es beim "MTUT" bei Veitshöchheim, der unter dem Motto läuft "mein schönster Trail". "Es ist wirklich der landschaftlich schönste Lauf, den ich bei uns im Frankenland kenne - und ich bin schon ein paar gelaufen. Er führt durch die Flur, über Wald- und Trampelwege und ist die kurzweiligste Strecke, die ich kenne", sagte Rainer Kirchner zu dem Trail, der mit malerischen Ausblicken über die Weinberge und das Maintal von Veitshöchheim über Thüngersheim, Retzstadt bis vor Karlstadt führt und den Läufern zwei Alternativen bietet. Der "Ultratrail" führt über 64,5 Kilometer und 1690 Höhenmetern, der "Basistrail" über 28 Kilometer und 610 Höhenmeter.
Das Besondere an einem Trail ist, dass er ein Langstreckenlauf ist, der abseits asphaltierter Straßen stattfindet und von den Läufern als sehr naturnah empfunden wird. Da der gesamte Körper auf grobem Untergrund und über Hindernisse einbezogen wird, werden mehr Muskelgruppen beansprucht als beim Laufen auf der Straße.


Gegner nicht im Blick

Wie Rainer Kirchner betonte, sehe man beim "Trailrun" nicht, wie weit die Mitstreiter hinter einem seien. "Das bedeutet, bis zum Ziel auf Anschlag laufen. Frag' nicht, wie es meinen Oberschenkeln heute noch geht. Aber ich wollte auf einen Podestplatz laufen, und das habe ich zum Glück erreicht", schildert der Kirchlauterer.
Im nächsten Jahr findet der Lauf in Veitshöchheim bereits im Juli statt, dann auch noch mit einem 13-Kilometer-Lauf und einer zusätzlichen Staffelwertung. gg
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