Zeitlofs

Räte fordern 2000 Meter Abstand von Siedlungen

Zeitlofs — Klare Forderungen stellte der Zeitlofser Marktgemeinderat bei seiner Stellungnahme zum Vorentwurf des sachlichen Teilflächennutzungsplanes zur Windenergiesteuerung in de...
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Zeitlofs — Klare Forderungen stellte der Zeitlofser Marktgemeinderat bei seiner Stellungnahme zum Vorentwurf des sachlichen Teilflächennutzungsplanes zur Windenergiesteuerung in der Gemeinde Sinntal. Dieser lag bei der Sitzung am Dienstag auf dem Tisch. Der Vorentwurf betrifft die Flächen nördlich des Sinntals und westlich von Roßbach.
Bei der Errichtung von Windkraftanlagen solle ein Abstand von 2000 Metern zu Siedlungsgebieten eingehalten werden, forderten die Räte.
Denn in Bayern müssen Windkraftanlagen das Zehnfache ihrer Höhe als Abstand zu Siedlungsgebieten einhalten. Die meisten neuen Windräder hätten eine Höhe von 200 Metern. Allerdings gelte im Sinntal hessisches Recht. Hier ist ein Mindestabstand von lediglich mindestens 1000 Metern vorgesehen. Die Zeitlofser Räte lehnten auch im Umkreis von einem Kilometer um den Naturfriedhof "RuheForst Rhön" Windräder ab.

Stark beeinträchtigt

Bei den im Vorentwurf ausgewiesenen Flächen für Windkraft würden das Landschaftsbild im Sinntal und eine mögliche touristische Entwicklung stark beeinträchtigt.
Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) behandelte die Stellungnahme der Bundesnetzagentur zu den Einwendungen des Marktes Zeitlofs gegen den Bau der Stromtrasse Südlink im Bereich des Marktes und des gemeindefreien Gebietes Forst Detter Süd bekannt.

Schnee in Grundstückseinfahrt

Die Bundesnetzagentur weise unter anderem daraufhin, dass im Bundesfachplanungsverfahren alle Beteiligten umfassend Gelegenheit haben, ihre Anregungen sowohl in der Antragskonferenz als auch im Rahmen der Behörden- und Öffent lichkeitsbeteiligung vorzubringen.
Dass die Bushaltestelle in der Modloser Straße in Detter wegen Lagerung von Brennholz den Kindern nicht mehr komplett zur Verfügung stehe, gab Elmar Hägerich (CSU/ FB) bekannt. Grundstückseigentümer hätten Maria Theresia Rottmann (FWG) angesprochen, dass die Gemeindearbeiter beim Schneeschieben doch nicht die Grundstückseinfahrten zuschieben sollten. Bürgermeister Wilhelm Friedrich kenne nach eigenem Bekunden die Beschwerden ebenfalls. Er wies aber darauf hin, dass die Gemeindearbeiter aus Zeitgründen nicht auf jede einzelne Hofeinfahrt Rücksicht nehmen können.

Spiegelglatte Hochstraße

Und noch einmal Straßen: Joachim Göbel (FWG) wies darauf hin, dass die Hochstraße in Roßbach letztes Wochenende spiegelglatt war. gl

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