Bad Kissingen

Projekt "Hammer 4.0" erhält staatliche Förderung

Das intelligente und vernetzte Haus der Zukunft wird mehr und mehr zur Realität. Unter Koordination der Evangelischen Heimstiftung hat das Zentrum für Telem...
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Das intelligente und vernetzte Haus der Zukunft wird mehr und mehr zur Realität. Unter Koordination der Evangelischen Heimstiftung hat das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen mit weiteren Projektpartnern das Projekt Hammer 4.0 ins Leben gerufen. "Unser Ziel ist es, Gesamtlösungen für den Bereich Smart Home & Living zu entwickeln", so ZTM-Geschäftsführer Dr. Asarnusch Rashid.


Verbesserte Zusammenarbeit

In dem Projekt sollen anhand von konkreten Bau- und Renovierungsprojekten die gewerkeübergreifende Zusammenarbeit zwischen Handwerkern, Pflegeeinrichtungen sowie ehrenamtlich Tätigen erprobt werden. Das Projekt erhielt jetzt als eines von fünf Projekten im Bereich Smart Home & Living eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.


Zukunftsweisende Kompetenz

Kunden erfragen im Bereich Smart Home & Living immer mehr Gesamtlösungen. Ein Zusammenwirken aller beteiligten Akteure ist daher unabdingbar, heißt es weiter. Die Installation, Funktion, Wartung und das Zusammenarbeiten der zu installierenden Technologie und damit entstehenden Dienstleistungen ist eine Kompetenz, die in Zukunft immer mehr beim Handwerk erwartet wird. Neue Technologien verbessern nicht nur den Wohnkomfort, sondern sind auch Grundlage für eine moderne Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung. Auch die Steigerung der Energie und Ressourceneffizienz von Gebäuden soll dadurch ermöglicht werden.


Wettbewerb

Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium Anfang des Jahres einen Wettbewerb zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle gestartet. Fünf Projekte, darunter auch Hammer 4.0, wurden ausgewählt und werden mit rund 1,46 Millionen Euro gefördert.
"Die Förderung soll dazu beitragen, dass die verschiedenen Gewerke, Planer und Architekten sowie beispielsweise Dienstleister oder Wohnungsbauunternehmen, die sich mit Smart Home & Living befassen, stärker kooperieren. Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen und das Handwerk können so branchenübergreifende Geschäftsmodelle besser und schneller umsetzen und damit die Kundenwünsche individuell abdecken", sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bei der Übergabe der Förderbescheide im Neuen Schloss Stuttgart.
Das Projekt Hammer 4.0 startet zunächst in Baden-Württemberg mit einer Wohnanlage. Neben dem Zentrum für Telemedizin sind unter der Federführung der Evangelischen Heimstiftung auch die Handwerkskammer Reutlingen sowie die Industrie- und Handelskammer Reutlingen mit im Boot, die die Beteiligung des Handwerks sowie der Hersteller sicherstellen.
Abgerundet wird das Konsortium durch die Tellur GmbH sowie die Tübinger Partner Eberhard Karls Universität und die Senioren-Technik-Botschafter des Kreisseniorenrats Tübingen, welche sich unter anderem um die ökonomischen Inhalte aber auch um Aus- und Weiterbildungsaspekte kümmern. red
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